Wintersport

Feldberg: Snowboardcross-Weltcup: Wetter spielt mit

von Sandra Hennig

Es geht wieder los: Am Feldberg messen sich an den nächsten beiden Wochenenden die besten Ski- und Snowboardcrosser der Welt. Den Auftakt machen die Snowboarder, die am Samstag ihre Einzelrennen und am Sonntag einen Mixed-Team-Wettbewerb austragen. Die gute Nachricht vorweg: Das Wetter scheint mitzumachen - und die Lokalmatadoren reisen mit guten Ergebnissen im Gepäck an.

Der Kurs
Die diesjährige Strecke ist an jene des Vorjahres angelehnt. Vom Ausstieg aus dem 6er-Sessellift am Seebuck rasen die Snowboard- und Skicrosser durch die Steilkurven über die Sprünge und Roller bis nach unten zum Resilift, wo der Lauf am Zuschauerraum endet. Der Schnee ist schon seit einigen Tagen ausreichend, grünes Licht für die Austragung des Weltcups konnte in diesem Jahr bereits frühzeitig gegeben werden.

Auch den Hobby-Wintersportlern, die lieber selbst die Piste hinunter wedeln, steht nichts im Weg. Die Strecke wurde am Seebuck mit Tunnelröhren unterbaut, sodass der Kurs gequert werden kann.

Der Zeitplan
Das Event beginnt am Samstag, 9. Februar, um 8 Uhr mit dem Einlass. Ab 8.45 Uhr findet das Training der Finalisten statt, um 10 Uhr beginnt schließlich der Weltcup mit anschließender Siegerehrung im Zielbereich. Das gleiche Prozedere wiederholt sich am Sonntag, 10 Februar: Das Mixed-Team-Event startet allerdings bereits um 9.45 Uhr.

Änderungen im zeitlichen Ablauf sind - nicht zuletzt aufgrund möglicher Wetterumschwünge - vorbehalten. Um nichts zu verpassen, können sich die Zuschauer auf www.hochschwarzwald.de/Weltcup-Feldberg über die aktuellen Startzeiten informieren.

Der Eintritt
Jugendliche ab 16 Jahre und Erwachsene zahlen sowohl am Samstag als auch am Sonntag je 11,50 Euro Eintritt. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre benötigen kein Ticket. Für alle Inhaber eines Skipasses am Feldberg oder der Hochschwarzwald Card ist der Weltcup ein Extra: Sie haben freien Eintritt und gelangen direkt durch das Drehkreuz am Eingang in den Zuschauerbereich. Gleiches gilt für die Wettbewerbe der Skicrosser am 16. und 17. Februar.

Die Anfahrt
Die Parkmöglichkeiten im Parkhaus Feldberg sind beschränkt - und wie immer gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Talstation am Seebuck ist jedoch gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Vom Bahnhof Titisee oder Bärental aus gelangt man mit dem Bus 7300 bis zum Feldberger Hof. Der Zuschauerraum samt Tribüne und LED-Leinwand ist dann nur noch wenige Meter entfernt. Auch von der Piste aus kann das Wettkampfgeschehen verfolgt werden.

Die Lokalmatadoren
Im Snowboardcross kämpft Jana Fischer (SC Löffingen) bei ihrem Heimweltcup um Wiedergutmachung. Sie hatte im vergangenen Jahr die Qualifikation für das Finale, in dem die besten 16 antreten, verpasst. Der Konstanzer Paul Berg durfte sich im Vorjahr über den Bronzerang freuen und greift auch dieses Mal wieder an.

Bei den Skicrossern kommt Daniela Maier (SC Urach) mit ihrem elften Platz bei der Weltmeisterschaft in Park City im Gepäck an den Feldberg. Ihr letzter Wettkampf am Feldberg liegt inzwischen zwei Jahre zurück - und damals zog sie sich den Knorpelschaden zu, der sie so lange außer Gefecht gesetzt hatte. Nun aber ist sie wieder da und tritt zuhause als beste Deutsche der WM an.

Das Extra
Ein besonderes Schmankerl bietet das Organisationskomitee übrigens zwischen den beiden Weltcups: Wer einen Einblick gewinnen möchte, welche Schneemassen zum Formen der Piste benötigt werden oder wissen möchte, wie viele Stunden Arbeit in der Vorbereitung steckt, kann an der Streckenführung für Skifahrer teilnehmen und die Verantwortlichen mit Fragen löchern. Da die Tour auf Brettern stattfindet, sind gute Ski- oder Snowboardfähigkeiten sowie ein gültiges Liftticket unerlässlich. Ansonsten steht dem Besuch nichts im Weg: Die Führung ist kostenlos und dauert gut 45 Minuten. Inzwischen stehen nur noch zwei Termine zur Auswahl: Montag, 11. Februar und Dienstag, 12. Februar. Treffpunkt ist jeweils um 14 Uhr an der Kasse beim 6er-Sessellift am Seebuck.