Wildberg

Viel Lob für Feuerwehrnachwuchs

von Schwarzwälder Bote

Wildberg. Bei der Abteilungsversammlung der Wildberger Jugendfeuerwehr machte Jugendleiter Dennis Kürschner deutlich, dass das umfangreiche Dienstprogramm 2018 voll auf die Bedürfnisse der zehn- bis 17-jährigen Nachwuchs-Feuerwehrleute abgestimmt war. Höhepunkte waren die Teilnahme beim Schäferlauf am Wildberger Nachmittag, das Wochenende "Wie bei der Berufsfeuerwehr" und die gemeinsame Übung der Jugendfeuerwehren des Oberen Nagoldtals in Haiterbach.

Die Jugendfeuerwehr sammelte – wie jedes Jahr - nach der Weihnachtszeit – mit Unterstützung von Einsatzkräften die Weihnachtsbäume ein. Dies tut der Jugendkasse ausgesprochen gut. Weitere Erlebnisse gab es beim Besuch der Eisdisco im Polarion in Bad Liebenzell, bei der Hauptübung der Wildberger Gesamtwehr und bei der Teilnahme an einer Sternfahrt der Jugendfeuerwehr Bad Liebenzell.,

Die Jugendfeuerwehr Wildberg geht mit 25 Jugendlichen (sieben Mädchen und 18 Jungs), betreut von zehn hochmotivierten Betreuern, in das neue Dienstjahr 2019.

"Es ist zwar nicht immer leicht, aber grundsätzlich wird mit den zehn- bis 13-Jährigen die Feuerwehrtechnik spielerisch und mit den 14- bis 17-Jährigen mit Blick auf die Einsatzabteilung vor allem auch der Umgang miteinander gelernt. Bei der Feuerwehr braucht man keine Einzelkämpfer, sondern Teamworker, also eine Gemeinschaft, in die man sich einfügt, die sich gegenseitig unterstützt", so Jugendleiter Dennis Kürschner.

Der Stellvertretende Bürgermeister Gerhard Ostertag richtet die Grüße von Bürgermeister Ulrich Bünger aus. Er bestätigte, dass die "Gründungsväter" der Jugendfeuerwehr Wildberg vor nunmehr 42 Jahren weitsichtig waren.

In seinem Grußwortattestierte Kommandant Daniel Nuding der Jugendfeuerwehr, dass sie "eine Supertruppe" sei. Er dankte dem Team und ausdrücklich Jugendleiter Dennis Kürschner. Dieser sei auch in der Einsatzabteilung ganz besonders engagiert. Er wünschte sich für 2019Einsatz für die "Jugendflamme" und die Jugendleistungsspange.

Schriftführerin Lynn Rentschler blickte auf die Abteilungsversammlung 2017 zurück, die damit verbundenen Wahlen und auf die Übungsabende. Ergänzend zur Aufzählung des Jugendleiters besie, was darunter zu verstehen ist: Löschangriff, Erste Hilfe, Fahrzeugkunde, Technische Hilfe und dergleichen mehr, daneben aber auch Schwimmbadbesuche, Bowlen, Grillfeste mit den Eltern, Fackellauf und Sport.

Detailliert ging sie auf das Wochenende "wie bei der Berufsfeuerwehr" ein: zwei Tage im Feuerwehrhaus, essen, schlafen, Übungseinheiten, vier Einsatzalarme, Gerätepflege, Ausbildung, Freizeitgestaltung, Abschlussübung und vieles mehr. Ihr Fazit: "Bei der Jugendfeuerwehr ist es nie langweilig und es ist für jeden immer was dabei."

Jugendleiter Dennis Kürschner verabschiedete die Jugendfeuerwehrangehörigen Jan Jusczcak und Marvin Schellinger in die Einsatzabteilung Wildberg. Nils Heverhagen verlässt die Jugendfeuerwehr, weil seine Familie nach Jettingen umzieht.

Wegen Krankheit konnte er von den fünf Neuzugängen: Lena Deutsch, Arlinda Hertimag, Anna Zyrus, Lorenzo Mihu und nur zwei persönlich begrüßen.

Neu beim Jugendleiterteam sind künftig Tim Haurand und Lukas Huissel. Alle Betreuer kommen aus der Abteilung Wildberg. Dennis Kürschner würde sich auch Betreuer aus Gültlingen und Sulz am Eck wünschen. Bei den Wahlen wurden einstimmig Andreas Ayasse (wieder) und Tim Haurand (neu) als Kassenprüfer gewählt.

Für vorbildlichen Einsatz wurden Nils Heverhagen, Tim Rentschler und Marlon Lang-Mayer geehrt.

Der Stellvertretende Jugendleiter Stefan Kempf schloss die Versammlung mit dem Dank an den Jugendleiter Dennis Kürschner und lud dann zum traditionellen gemeinsamen Essen ein.