Wildberg

Schafft Anhänger Abhilfe?

von Sabine Stadler

Die Sicherheit von Schülern auf dem Weg zur Grundschule in Sulz am Eck war Thema in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats.

Wildberg-Sulz. Für Schüler, die zu Fuß zur Schule gehen, hat die Schulleitung gemeinsam mit dem Elternbeirat und dem Lehrerkollegiums einen Wegeplan erstellt, der als Empfehlung dem Ortschaftsrat vorgelegt wurde.

Die Ortschaftsräte nahmen den Schulwegeplan zur Kenntnis und diskutierten hinsichtlich der aufgezeigten Gefahrenstellen, die im Plan mit großem rotem Stern dargestellt sind. Blaue Linien zeigen die Wege der Schüler zum Schulhaus auf, und rote Dreiecke verdeutlichen an drei Stellen bestehende Fußgängerüberwege.

Tempo-30-Zone wurde abgelehnt

Diskutiert wurde über Gefahrenstellen, wie beispielsweise im Bereich der Bäckerei Noller an der Landesstraße 358 und die Möglichkeit, eine begrenzte Tempo-30-Zone auszuweisen. Ortsvorsteher Rolf Dittus erklärte hierzu, dass diese Thematik bereits angesprochen worden sei. Der Vorschlag sei jedoch abgelehnt worden, da die Schule zu weit von dieser Gefahrenstelle entfernt ist. "Würde man aus Lärmschutzgründen Tempo 30 beantragen, so würde dies die gesamte Ortsdurchfahrt betreffen", gab Dittus zu bedenken.

Dengler: traurig und unfassbar

Ortschaftsrätin Andrea Dengler fand es traurig und zudem unfassbar, dass für Kinder nichts getan werde, um deren Sicherheit auf dem Schulweg zu gewährleisten.

Ein weiterer Vorschlag seitens des Ortsvorstehers war der Kauf und das Aufstellen eines Geschwindigkeitsanhängers, der sich als probates Mittel in der Kirchstraße einsetzen ließe. Darüber hinaus könnte er aufgrund seiner flexiblen Einsatzmöglichkeiten auch an anderen Gefahrenstellen zu Geschwindigkeitsreduzierungen führen.

Einig waren sich die Ortschaftsräte, dass der Plan unbedingt allen Eltern der Sulzer Schüler bekanntgemacht werden müsse.