Wildberg

Kandidaten stellen sich Bürgern

von Schwarzwälder Bote

Wildberg. Kommunalwahl-Kandidaten der Wildberger Christdemokraten kamen am Stammtisch mit Bürgern ins Gespräch.

Im Vordergrund standen dabei regionale Themen wie beispielsweise der Öffentliche Personen-Nahverkehr. "Es muss unser Ziel sein, Teil des VVS-Gebietes zu werden", befand Gemeinderat Walter Baur. Nichtsdestotrotz habe der Landkreis dabei ein entscheidendes Wort mitzureden. Timo Kaiser, Kandidat aus Gültlingen, kritisiert zudem die Busverbindungen: "Es muss zumindest an Wochenenden auch Möglichkeiten geben, mit dem Bus von den nächsten Bahnstationen in die Teilorte zu gelangen", so der 29-jährige. Natürlich könne es dabei auch eine nachfrageorientierte Lösung geben, aber es brauche auf jeden Fall eine Antwort auf diese Herausforderung.

Bei Fragen zum Thema Integration und Migration erläutert der Sulzer Kandidat Jochen Balmberger die Kompetenzen der verschiedenen Ebenen. Ihm sei es dabei besonders wichtig, die Arbeit der Ehrenamtlichen in diesem Bereich anzuerkennen: "Ohne deren wichtige Arbeit und deren großes Engagement stünde die Kommune vor noch größeren Herausforderungen in diesem Kontext."

Gerhard Ostertag gibt zu bedenken, dass bei allen Entscheidungen auch die begrenzten finanziellen Mittel betrachtet werden müssen – auch aus Verantwortung gegenüber der nächsten Generation. Dabei sei es jedoch auch stets wichtig, dort zu investieren, wo dies die Attraktivität steigere, so Gemeinderat Rolf Weik aus Wildberg. Uwe Traub aus Effringen zählt dazu vor allem Investitionen in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.

Die Gemeinderätin und Kandidatin für den Kreistag Margit Gärtner findet es wichtig, dass die Gemeinderäte bei all den schwierigen Entscheidungen dann auch nachher zu diesen stehen. "Das ist für mich auch eine Frage der Glaubwürdigkeit", so die Lehrerin für Pflegeberufe.

Insgesamt konnte die CDU Wildberg viele Impulse aus der Bevölkerung aufnehmen, die bei der künftigen Arbeit in die Überlegungen einfließen werden.