Wildberg

Jugendtreff gleicht einem Bienenstock

von Astrid Korbel

Wildberg. Schon vor der Tür des Jugendtreffs wurden die Besucher des interkulturellen Sommerfests im Jugendtreff Wildberg von Appetit anregenden würzigen Düften empfangen. Mit Unterstützung der städtischen Integrationsmanagerin Liana Khalil hatten sich etliche Frauen an die Vorbereitungen gemacht, um die zahlreichen Gäste kulinarisch zu versorgen.

Bereits am Nachmittag traf man sich, um verschiedene Speisen in den Backöfen und auf den Herden vorzubereiten.

So konnte, wer Lust dazu hatte, live erleben und mitwirken, wie die schmackhaften Bulgur- und Reisgerichte gewürzt und gekocht und die Salate zubereitet wurden. Mit Reis gefüllte Wein- und Kohlblätter, aber auch Auberginen und Zucchini, Gemüse mit Fleisch vom Blech, Nudelauflauf und vieles mehr wurde aufgetischt. Natürlich durften das bekannte Kichererbsenmus Hummus und ein Auberginen-Dip nicht fehlen, ebenso wie mit Käse gefüllte Brötchen noch warm vom Blech.

Besonders die Frauen hatten sich ins Zeug gelegt, um allen Anwesenden die Besonderheiten ihrer heimischen Küche nahezubringen. Die Speisen wurden dann zu einem großen abwechslungsreichen internationalen Buffet auf der Theke aufgebaut. Um alles einmal zu probieren, musste man sich mehrmals den Teller füllen. Mit Baklava und Kuchen war auch noch für das Dessert gesorgt.

Im Jugendtreff ging es zu wie in einem Bienenstock, die Kinder nutzten die vorhandene Infrastruktur mit Billardtisch und Kicker und wer sich mit etwas mehr Ruhe unterhalten wollte, setzte sich an die Tische auf der Terrasse. Menschen aus vielen Nationen waren unter einem Dach zusammengekommen und der Geräuschpegel der unterschiedlichsten Sprachen gemischt mit Kinderstimmen war beachtlich.

Eingeladen hatten der Förderverein Flüchtlinge Wildberg, das interkulturelle Familiencafé und die Aktiven, die sich regelmäßig zum Begegnungsabend treffen. Auch Bürgermeister Ulrich Bünger ließ es sich nicht nehmen, vorbeizuschauen und sich ein Bild vom aktiven Treiben zu machen. Integrationsmanagerin Liana Khalil war ständig ansprechbereit und leistete wertvolle Übersetzungsdienste. Am Ende wurde über alle Sprachbarrieren hinweg gemeinsam gespült und aufgeräumt.