Wildberg

Die meisten reisen ohne Flugzeug an

von Schwarzwälder Bote

Mehr als 100 Jugendliche und junge Erwachsene folgten der Einladung zum Jugend-Fly-In auf dem Wildberger Wächtersberg. Wegen des schlechten Wetters landeten allerdings nur 25 Flugzeuge auf dem Gelände der Flugsportvereinigung.

Wildberg. Nachdem das Jugend Fly-In im Jahr 2017 ins Leben gerufen wurde, plante die Jugendgruppe der FSV Wächtersberg bereits die dritte Auflage. Ziel der Veranstaltung ist es, so viele Pilotinnen und Piloten wie möglich aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus zu versammeln und einen schönen, geselligen Abend miteinander zu verbringen. Besonderheit dabei ist, dass die Anreise größtenteils mit dem Flugzeug erfolgt.

Jetzt hieß es "Landung frei“ auf dem Flugplatz Wächtersberg. Allerdings machte die labile Wetterlage mit einigen Gewittern und heftigen Regenschauern einen Anflug auf den Wächtersberg sehr schwer und teilweise unmöglich. Trotzdem haben es 25 Flugzeuge geschafft, die Wildberger Segelflieger zu besuchen. Insgesamt waren mehr als 100 Jugendliche und junge Erwachsene zu Gast auf dem Fluggelände.

Auch in diesem Jahr gab es einige Preise zu gewinnen. Mit einer sehr beachtlichen Leistung gewann Denis Hermann den Preis für den längsten Flug. Zusammen mit seinem Copiloten startete er die Reise mit einer Aquila A210 in Hannover. Den Preis für das älteste Flugzeug erhielt Dennis Konieczny mit seiner Fournier RF4, welche ihre Kunstflugeigenschaften in einer kleinen Vorführung zusammen mit dem Kunstflugzeug Pitts präsentierte. Der Preis, für die größte teilnehmende Jugendgruppe, wurde von der FSV Sindelfingen erfolgreich verteidigt.

Ein ganz besonderes Glanzlicht des dritten Fly-Ins war die Live-Band der Fliegergruppe Hülben. Sie machte ordentlich Stimmung und lieferte eine hervorragende Show ab. Des Weiteren waren die Fallschirmspringer aus Calw zu Gast, welche einige Sprünge bei absolvieren konnten. Zum Bedauern der Veranstalter fiel die beleuchtete Flight-Line am Abend nicht so spektakulär wie gewohnt aus, da die Gefahr einer Beschädigung an den FLugzeugen durch die Witterung zu groß war.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die es zu wiederholen gilt. Dank reichlicher Unterstützung schaffte es die Jugendgruppe der FSV Wächtersberg wieder, einige Piloten glücklich zu machen. Der Dank der Nachwuchsflieger gilt der Jugendfeuerwehr Wildberg und der Jugend der evangelische Kirche Effringen für die Unterstützung.