Wellendingen

Gelder wie vom Land festgelegt

von Schwarzwälder Bote

Wellendingen (psw). Die Gemeinde Wellendingen hat wie alle anderen Kommunen im Land eine neue, dem aktuell geltenden Recht entsprechende Feuerwehr-Kostenersatz-Satzung zu erlassen.

Zuvor müssen die in der Satzung vorkommenden Gebührensätze für Einsatzkräfte kalkuliert und dann vom Gemeinderat beschlossen werden. Kämmerer Philippe Liebermann hat dem Gremium in der jüngsten Sitzung die Berechnung der Verwaltung vorgelegt.

Er errechnete pro Einsatzkraft einen Stundensatz von 19 Euro. Dieser Betrag wird künftig Dritten in Rechnung gestellt. Bisher lag der Stundensatz bei 25 Euro. Bei den Personalkosten gibt es also eine deutliche Reduzierung.

Die Fahrzeugstundensätze werden nach der Verordnung des Innenministeriums abgerechnet und basieren auf genormte Vorgaben für gängige und vergleichbare Fahrzeuge. Und darunter fallen die Fahrzeuge der Gemeinde Wellendingen. Die Fahrzeugkosten werden also nicht kalkuliert und vom Gemeinderat beschlossen, sondern orientieren sich an den vom Land festgelegten Beträgen.

Für den Mannschaftstransportwagen wird nun ein Stundensatz von 20 Euro (bisher 35 Euro) in Ansatz gebracht. Beim Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 liegt der Betrag für den Kostenersatz pro Stunde ab jetzt bei 120 Euro (bisher abgerechnet: 40 Euro). 133 Euro pro Stunde muss die Gemeinde beim Einsatz des Löschgruppenfahrzeugs 16 mit Tragkraftspitze verlangen. Auch hier betrug der Stundensatz bisher 40 Euro.

Der Wellendinger Gemeinderat stimmte der Änderung des Stundensatzes pro Einsatzkraft zu und beschloss die geänderte Feuerwehr-Kostenersatz-Satzung. Diese entspricht dem Muster des Gemeindetags Baden-Württemberg.