Volleyball

VC Nagold bald nur noch freizeitmäßig aktiv

von Schwarzwälder Bote

Die Volleyballer des VC Nagold haben sich mit einer ansprechenden Leistung aus der Saison 2018/19 und damit wohl gleichzeitig auch aus dem Rundenspielbetrieb des Verbands verabschiedet.

Gegen den FSV Deufringen landete der VC Nagold am letzten Spieltag einen 3:1-Sieg, den Tabellendritten TSV Ofterdingen konnten die Nagolder zumindest phasenweise etwas ärgern. Damit haben die Nagolder die Runde auf dem letzten Tabellenplatz der A-Klasse west abgeschlossen VC Nagold – FSV Deufringen 3:1 (13:25, 25:18, 25:7, 25:22). Die Nagolder hatten sich vorgenommen bei ihrem zumindest vorläufig letzten Auftritt als Sieger vom Platz zu gehen. Danach hatte es zunächst jedoch nicht ausgesehen. Zu wenig Einsatz und zu viele einfache Fehler, der erste Durchgang ging klar an die Gäste aus Deufringen. In den folgenden Sätzen konnten sich die Nagolder deutlich steigern: druckvolle Aufschläge, gute Blockaktionen und mehr Variabilität in den Angriffsaktionen. VC Nagold – TSV Ofterdingen 1:3 (18:25, 25:19, 25:11, 25:21). Mit dem Tabellendritten aus Ofterdingen wartete noch ein Hochkaräter auf den VCN. Die Gäste waren vor allem in der Feldabwehr sehr stark und entschärften viele Nagolder Angriffe. Allerdings wollten die VCler unbedingt noch ein Erfolgserlebnis, um eventuell in der Tabelle noch die Rote Laterne abzugeben. Eine 2:3-Niederlage hätte dazu gereicht. Diese war möglich, denn der vierte Satz verlief ausgeglichen. Letzten Endes waren die Ofterdinger jedoch etwas frischer und gewannen in vier Sätzen.

Beim VC Nagold war man mit dem Verlauf des Spieltages zufrieden. Die Mannschaft hat sich nach einer doch recht schwierigen Saison mit einer guten Leistung würdig vom Spielbetrieb verabschiedet. "Das Team wird auf gehobenem Freizeitniveau weiter trainieren", sagt Trainer Bernd Heinrich. Um auch in der kommenden Saison am Rundenspielbetrieb teilnehmen zu können, fehlen seiner Meinung nach mindestens vier Spieler. VC Nagold: Moritz Emele, Bernd Heinrich, Christian Klameth, Björn Koch, Alex Nisch, Valerijan Oman, Maekus Plaumann, Mants Schmolla und Lau Wohlfarth