Volleyball

TSV Burladingen: "Werden uns wehren"

von Ulrich Mußler

Ihr erstes Auswärtsspiel der Saison bestreiten die Regionalliga-Volleyballerinnen des TSV Burladingen am Samstag. Die Reise führt das Team von Trainer Philipp Kurz zum TTV Dettingen/Teck (Spielbeginn: 20 Uhr).

"Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich mit der Leistung zufrieden war. Ich habe viele gute Dinge gesehen, und wir waren knapp an einem Satzgewinn dran. Mit dem Ergebnis war ich es nicht", sagt Burladingens Trainer Philipp Kurz mit Blick auf den Saisonauftakt vor knapp zwei Wochen. Mit 0:3 verloren die Burladingerinnen damals ihr erstes Saisonspiel gegen den FV Tübinger Modell. Der jedoch zählt zu den Titelanwärtern.

Auch Samstagsgegner TTV Dettingen/Teck startete mit einer Niederlage, nahm Drittliga-Absteiger TSG Heidelberg-Rohrbach beim 1:3 aber zumindest einen Satz ab. "Dettingen ist ein ernst zu nehmender Gegner", sagt Kurz, "Wir fahren aber nicht dorthin, um zu verlieren. Wir werden uns schon wehren." Dabei erwartet der TSV-Trainer, dass seine Mannschaft mutiger die Entscheidung sucht. "Wir haben gegen Tübingen zu viele Geschenke verteilt, nachdem wir den ersten Ball gut abgewehrt hatten, deshalb war neben der Annahme auch das Verwerten abgewehrter Bälle ein Schwerpunkt im Training", so Kurz, der am Samstag wohl noch einmal auf Nina Pfister verzichten muss.

Die vergangene Spielzeit beendeten die beiden Teams als Tabellennachbarn. Dettingen landete auf dem sechsten, die Burladingerinnen auf dem siebten Platz. Allerdings sammelte der TTV in der Saison 2016/17 mit 33 deutlich mehr Punkte als die Fehlastädterinnen, die es in der Endabrechnung auf 24 Zähler brachten. Recht ausgeglichen verliefen die beiden direkten Duelle. Der TSV unterlag in Dettingen zwar mit 0:3, doch lieferten sich die beiden Teams beim 22:25, 26:28, 26:28 drei ganz enge Sätze. In der Trigema-Arena behielt der TSV dann mit 3:1 (25:21, 17:25, 25:20, 25:18) die Oberhand.

Übrigens: Stefan Hecht, der ehemalige Trainer des Regionalliga-Teams, ist inzwischen auch von seinem Amt als Abteilungsleiter zurückgetreten, hat dem Klub komplett den Rücken gekehrt und widmet sich nun ganz dem Oberligisten TG Biberach. Seine Nachfolgerin an der Abteilungsspitze ist Nadja Kretschmann, Universalspielerin aus dem Regionalliga-Mannschaft