Vöhringen

Kinder dürfen sich wie Helden fühlen

von Ingrid Vögele

Die zweiwöchige Stadtranderholung in Vöhringen ging am gestrigen Freitag mit einem Familienfest in der Turnhalle zu Ende.

Vöhringen. Mit Spiel und viel Spaß unter dem Motto "Summer of the Heroes" also "Sommer der Helden" hatte der Verein "Fun For Kids" 127 Kindern in der ersten und 94 Kindern in der in der zweiten Woche ein unterhaltsames, abwechslungsreiches und lehrreiches Programm geboten, das gerne angenommen worden war.

Mit dem erfolgreichen Verlauf zeigten sich die Leiter Benjamin Plocher und Steffen Puley sehr zufrieden. Plocher dankte den 20 Betreuern, den fünf Küchenfrauen, der Stadt Sulz, der Gemeinde Vöhringen und den Sponsoren, ohne deren Unterstützung so eine Veranstaltung nicht möglich wäre.

Alle Aktivitäten wurden in der Rückschau nochmals lebendig. "Wer sind deine Helden?" Unschwer waren diese in den großen Wandbildern zu erkennen. Als Helden des Alltags besuchten das DRK und die Jugendfeuerwehr die Kids. Aber auch die Kinder zeigten sich als Helden, trotz der Hitze wurde gewandert und gebastelt. Und als echte Helden trug man ein Superheldencape und übte sich im Bogenschießen. Jeden Tag konnte man neue Talente entdecken, sah persönliche Überwindungen, besonders als Artist, denn der Zirkus Konfetti aus Boll war auch jeden Tag zu Gast. Zwei Ausflüge, die Beachparty und ein Freibadbesuch rundeten das Programm ab.

Ein fetziger Tanz der Mädchen eröffnete den Abschluss. Dann hieß es "Manege frei" für den Zirkus. Angeführt von einer fahnenschwingenden Stelzengängerin und dem Clown marschierten die Nachwuchsartisten zu passender Musik ein, und sofort war Leben auf den Showbühne. Equilibristen auf Rola Rolas, Keulenschwinger, Seilspringer, Diabolosticks, kreisende Teller, man wusste nicht, wohin man zuerst schauen sollte. Natürlich interessierte das die jüngeren Geschwister, mit offenem Mund wurde das Geschehen verfolgt. Bärenrollen und Bälle bewegen, Tücher schwingen, im Rhönrad, Einrad oder gar auf den Händen durch die Halle, der Beifall galt den jungen Helden mit den strahlenden Augen.

Gegen die Hitze in der Halle half auch die Abkühlung mit Schwamm und Staubtuch der beiden Putzfrauen nichts, die ihren Schwamm immer wieder am Wasser aus der indischen Vase nachfüllten, die seltsamerweise nie leer wurde. Viel Applaus durften sowohl die Künstler auch als das Betreuerteam als Lohn entgegennehmen.