Villingen-Schwenningen

Stadt kündigt verstärkte Kontrollen in Innenstädten an

von Schwarzwälder Bote

Villingen-Schwenningen. Immer wieder erreichen Hinweise und Beschwerden über das vermehrte Verkehrsaufkommen in den Fußgängerzonen die Stadtverwaltung.

Ab Montag konzertierte Aktion in VS

Aus den Reihen der Gemeinderäte, der Anwohner sowie Bürger, die in diesen Bereichen unterwegs sind, werden regelmäßig Kontrollen von Fahrzeugen und Radfahrern gefordert, teilt die Stadtverwaltung mit und reagiert wie folgt: "Nachdem der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) in der Vergangenheit immer wieder einzelne Kon­trollen vorgenommen hat, wird den Beschwerden ab kommender Woche nun verstärkt Rechnung getragen. Im Rahmen einer konzertierten Aktion werden die Mitarbeiter des KOD hierbei ein- und ausfahrende Fahrzeuge kon­trollieren und alle Durchfahrts- oder Parkverstöße konsequent ahnden. Genauso werden Radfahrer, die zu schnell unterwegs sind, kon­trolliert und Verstöße geahndet. Diese Maßnahmen werden in Villingen und Schwenningen zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt und über mehrere Wochen stattfinden."

Ausnahmen für Radler und Lieferverkehr

Weiter erklärt die Stadtverwaltung: "Grundsätzlich haben Fußgänger in Fußgängerzonen absoluten Vorrang. Für den Fahrzeugverkehr gilt ein generelles Benutzungsverbot. Ausnahmen sind in Villingen-Schwenningen lediglich für Radfahrer sowie den Lieferverkehr zugelassen. Unter Lieferverkehr sind allerdings nur gewerbliche Lieferungen zu verstehen; diese dürfen werktags zwischen 19 und 11 Uhr, am Samstag nur bis 8 Uhr, vorgenommen werden. Private Transporte sind dagegen nicht erlaubt."

Und weiter erklärt die Stadtverwaltung: "Außer dem gewerblichen Lieferverkehr benötigen somit alle anderen Fahrzeugführer, die die Fußgängerzonen befahren wollen, eine Ausnahmegenehmigung (zum Beispiel Handwerker). Sehr viele Personen zweckentfremden diese Regelung. Wer in der Innenstadt wohnt, einen Termin hat oder einkaufen gehen möchte, darf die Fußgängerzone grundsätzlich nicht befahren – auch nicht im Rahmen der Lieferzeit. Hierdurch kommt es gelegentlich zu Behinderungen für den Lieferverkehr, insbesondere wird durch ein erhöhtes Fahrzeugaufkommen die Benutzung und Aufenthaltsqualität für Fußgänger stark eingeschränkt. Damit keine solchen ungewollten Behinderungen entstehen, müssen alle Fahrzeuge, die in den Fußgängerzonen verkehren, die Schrittgeschwindigkeit einhalten und diesen Bereich auf dem kürzesten Weg wieder verlassen. Insbesondere darf die Fußgängerzone nicht für Durchfahrten missbraucht werden."