Villingen-Schwenningen

Sommerfest mit viel Sonne ist eine runde Sache

von Willi Zimmermann

VS-Villingen. Sommer, Sonne und zufriedene Gäste in großer Zahl machten das Sommerfest der Historischen Bürgerwehr und Trachtengruppe Villingen am Walkebuck zu einer runden Sache.

Für ein zweitägiges Fest in dieser Größe und derzeitigen Ansprüchen bedürfe es rund 80 Helfer, um es durchzuziehen, erklärt der Vorsitzende Karlheinz Schwert. Rund 70 Prozent von ihnen machen alle Schichten, sind also an beiden Tagen voll eingespannt. Schwert bedankt sich bei seinen zupackenden treuen Seelen und den Helfern befreundeter Vereine und hofft, dass sie noch lange erhalten bleiben, denn sonst würde es hart. Wie in anderen Vereinen brauche auch die Bürgerwehr und Trachtengruppe frisches Blut in allen Abteilungen. Bei aller Geselligkeit sei nicht zu vergessen, dass das Sommerfest die finanzielle Hauptein nahmequelle für den Verein ist.

Die Leute kämen nicht nur wegen der Geselligkeit, sondern auch wegen des guten Essens, weiß Schwert aus Erfahrung. Manche Besucher seien nur deshalb da, weil ihnen beispielsweise der Kartoffelsalat so schmecke, wie er ist. Qualität werde honoriert. Aber nicht nur die Brutzler in der Küche seien wichtig, so Schwert, sondern auch die Lieferanten. Verkaufen wollten viele, aber die Kundschaft zu betreuen, gehöre auch dazu. Der Renner auf der diesjährigen Speisekarte waren die erstmals angebotenen geräucherten Forellen, die vor den Augen der Besucher zubereitet wurden.

Ansonsten war es ein normales Vereinsjahr, betonte Schwert. Eine gute Resonanz hatte die Kommandantenübergabe von Hans-Joachim Böhm an Volker Nofz auf dem Münsterplatz. Der Verein nahm am Landestreffen der Badisch-Hessischen Bürgerwehren und Trachtengruppen in Waldshut-Tiengen, am Schinkenfest in Triberg und an der 1200-Jahr-Feier von Löffingen teil.

Für die musikalische Unterhaltung beim Sommerfest sorgte am Samstagabend die Schlechtwetter-Kapelle des Musikvereins Waghurst. Die Besucher standen auf den Tischen, und es hätte auch eine achte Zugabe gegeben, wenn nicht um 22 Uhr Zapfenstreich gewesen wäre. Am Sonntagmorgen spielten die Villinger Stadtmusikanten und am Nachmittag die Schochenbacher Musikanten aus dem Hinteren Bregtal.