Villingen-Schwenningen

Sanierung der Ringanlage wird vorbereitet

von Marc Eich

In den Villinger Ringanlagen geht es Schlag auf Schlag: In der kommenden Ausschusssitzung soll bereits der nächste Sanierungsabschnitt abgesegnet. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf 370 000 Euro.

VS-Villingen. Kaum sind die Arbeiten am Abschnitt zwischen der Karl-Brachat-Realschule und der Kronengasse abgeschlossen, schon rücken in den Ringanlagen wieder die Bagger an. Geht es etwa schon direkt weiter mit der Sanierung? "Zur Vorbereitung der Maßnahmen werden zur Zeit Baugrunduntersuchungen durchgeführt", erklärt hierzu Madlen Falke, Pressesprecherin der Stadt. Durchgeführt werden diese Arbeiten von der SVS-Bau GmbH.

Die eigentliche Sanierung wird zunächst in der kommenden Ausschusssitzung am 7. Mai behandelt werden, weswegen sich die Stadtverwaltung noch nicht detailliert zu den Maßnahmen äußern möchte. Klar ist jedenfalls: In Angriff genommen wird als nächstes der Abschnitt zwischen der Kronengasse (Bereich Feuerwehr) und dem Oberen Tor – dieser wird gemeinsam mit dem weiteren Teilstück zwischen Oberen Tor bis Hafnergasse (Pausenhof Klosterringschule) realisiert.

In diesem Zuge betont die Stadt, dass die dortige Blumenuhr auf alle Fälle erhalten bleibt. Ob eine Instandsetzung durchgeführt wird, ist noch nicht klar. Zuletzt sei die Uhr, die ein Geschenk der sächsischen Partnerstadt Zittau anlässlich der 1000-Jahr-Feier 1999 war, im Jahr 2013 zur Wartung ausgebaut worden. Im nun fokussierten Bereich der Ringanlagen wurden bereits vor einigen Wochen Bäume gefällt, was jedoch nicht zwingend mit der Sanierung im Zusammenhang steht. Falke: "Drei abgängige und vorgeschädigte Bäume sind wegen des Wintersturms zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit gefällt worden."

Was den Zeitplan betrifft, so strebt die Stadtverwaltung eine Fertigstellung des Abschnitts – einschließlich der Vegetationstechnik – im Frühjahr 2020 an. Die Kosten belaufen sich auf schätzungsweise 370 000 Euro. Mit der Maßnahme geht übrigens auch die Fortsetzung des Beleuchtungskonzeptes für die Stadtmauer einher. Dieses wurde erstmals im Bereich zwischen dem Gymnasiums am Romäusring und dem Riettor umgesetzt, aber auch am sanierten Abschnitt zwischen der Karl-Brachat-Realschule und der Feuerwehr wird die dort teilweise bereits restaurierte Befestigung rund um die historische Innenstadt nachts sehenswert in Szene gesetzt.