Villingen-Schwenningen

Radweg schließt Lücke im Brigachtal

von Georg Kaletta

Mit dem Spatenstich für den Bau der Radwegverbindung zwischen Marbach und ­Brigachtal wird in Kürze der Lückenschluss des ­Brigachradwegs zwischen den Städten Villingen-Schwenningen und Donaueschingen vollzogen.

VS-Marbach/Brigachtal. Der Radweg beginnt in unmittelbarer Nähe der Ringzughaltestelle Marbach-West und führt in der Talaue der ­Brigach auf einer Strecke von 1,5 Kilometern bis zur ­Brigachbrücke auf der Gemarkung der Gemeinde Brigachtal, von der aus der Anschluss in den Ortsteil Kirchdorf sowie weiterführend in Richtung Donaueschingen besteht.

Um den Radlerverkehr von Villingen und Rietheim her beim Marbacher Bahnhof mittels Gabelung auf die neue Radlertrasse lenken zu können, soll hier laut Plan Ende Juli eine Überquerungshilfe gebaut werden, was eine Vollsperrung der Steinwiesen­straße in Marbach über drei Wochen hinweg erforderlich macht.

Brigachtals Bürgermeister Michael Schmitt meinte, dass man lange an diesem Projekt gewerkelt habe, da einige ­ Hürden genommen werden mussten. Dass in naher Zukunft die Radfahrer nicht mehr entlang der L 181 durch Brigachtal fahren müssen, diene deren Sicherheit. Ohne Fördergelder aus dem Klimaschutzprogramm sowie Geld über das Landesgemeindefinanzierungsgesetz hätte man die Anlegung des Radwegs nicht realisieren können. Nach Abzug der Förderung verbleibt der Gemeinde Brigachgal ein Eigenanteil von 92 000 Euro.

Oberbürgermeister Jürgen Roth konnte sich noch gut daran erinnern, dass er in anderer Funktion am gleichen Ort stand, wo die Flurbereinigung sowie die Erneuerung der Brigachbrücke die Themen waren. Der Kostenanteil der Stadt Villingen-Schwenningen beläuft sich nach Abzug der Förderung auf 390 000 Euro.