Villingen-Schwenningen

Familie und Beruf ist schwer umzusetzen

von Schwarzwälder Bote

Martina Braun (MdL, Bündnis 90/Die Grünen) war zu Gast in der Kontaktstelle Frau und Beruf Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Dort konnten die beiden Kontaktstellen-Leiterinnen, Miriam Kammerer und Marina Bergmann, sowie IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez und Martina Furtwängler, IHK-Geschäftsbereichsleiterin Bildung und Projekte, die Abgeordnete begrüßen. Im Gespräch stellten die Leiterinnen wichtige Anliegen der beratenen Frauen heraus.

Noch immer sei das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie in vielen Berufen schwer umzusetzen. Entweder mangele es an Betreuungsplätzen oder eine flexible Arbeitszeit sei nicht möglich, schilderte Miriam Kammerer im Gespräch. Die Abgeordnete erkundigte sich, ob die Möglichkeit, von zu Hause zu arbeiten, die Situation verbessern würde. "Die Anbindung und der Kontakt zu den Kollegen sind für die meisten Mitarbeitenden sehr wichtig. Wenn ein Teil der Arbeit von zu Haus aus gemacht werden kann, stellt das eine Erleichterung dar. Auch das Thema Teilzeitausbildung taucht in den Gesprächen immer wieder auf. Darüber hinaus berichteten die Mitarbeiterinnen von einer größer werdenden Zahl von Migrantinnen, die in die Beratungen kommen. Martina Braun zeigt sich beeindruckt von den Aktivitäten der Kontaktstelle. Kammerer konnte von 150 intensiven Einzelberatungen im Jahr 2018 und etwa 400 Kurzberatungen berichten.