Villingen-Schwenningen

Die Miete muss "realistisch" sein

von Felicitas Schück

Villingen-Schwenningen. Möglicherweise wird die Postbank doch im Postgebäude an der Villinger Bahnhofstraße bleiben. Nach Informationen des Schwarzwälder Boten müsste allerdings die Stadt Villingen-Schwenningen dann einer Bauvoranfrage zustimmen, die das Landratsamt als Eigentümer des Gebäudes stellen würde.

Doch davor sind auch noch einige Hürden zu bewältigen. In nichtöffentlicher Sitzung wird der Ausschuss für Wirtschaft und Verwaltung am 16. Juli über das Postgebäude beraten. Offenbar hat die Postbank nun doch Interesse, die 360 Quadratmeter in dem Gebäude vom Landratsamt zu mieten. Die Postbank, so verlautete gegenüber unserer Zeitung, habe großes Interesse, mit ihrer Filiale im Erdgeschoss zu bleiben. Dann wären die Räumlichkeiten aber zu klein, um 100 Mitarbeiter des Landratsamtes unterzubringen. Aus diesem Grund hat die Behörde zusammen mit einem bekannten Villinger Architekten Überlegungen angestellt, eine Aufstockung des Gebäudes vorzunehmen. Die Bauvoranfrage soll gestellt werden, wenn die Kreisräte zustimmen. Außerdem müsste das Gebäude innen umgebaut werden, um eine klare räumliche Trennung von Postbank und Landratsamt zu erreichen. Erst wenn die zuständige Behörde, die Stadt VS, grünes Licht geben würde, wäre ein Planungsauftrag möglich. Eine weitere Unbekannte ist die Höhe der künftigen Miete, die die Postbank zahlen würde. Nur wenn diese "realistisch" wäre, würde ein Vertrag abgeschlossen. Darüber müsste verhandelt werden.