Villingen-Schwenningen

Wasserschaden im City Rondell nicht allzu groß

von Michael Pohl

Villingen-Schwenningen - Im City Rondell gibt es derzeit einige Baustellen, zu denen nicht nur der Wasserschaden aus der vergangenen Woche zählt. Auch das Café im Obergeschoss steht nach wie vor leer und die Nachfolge von Centermanager Rudolf Haselbach gilt es mittelfristig zu klären.

Die positive Nachricht aus Sicht des Rondell-Betreibers, der City Immobilien Verwaltungsgesellschaft aus Düsseldorf, nennt Martin Pöttgen gleich vorneweg: Der Wasserschaden sei nicht allzu groß. "Das sah zwar alles sehr spektakulär aus, wie auf den Bildern zu sehen war, ist aber im Wesentlichen kein großer Schaden." Summen kann Pöttgen noch keine nennen. "Es wurde ein Stück der Leitung erneuert und die durchnässten Deckenplatten müssen ausgetauscht werden", erklärt er.

Diese Kosten würden normalerweise von der Gebäudeversicherung übernommen werden. "Der Schaden, der dem Apotheker entstanden ist, wird über dessen Inventarversicherung abgewickelt." Hier sei die City Immobilien Verwaltungsgesellschaft außen vor. Alles in allem wäre die Situation aber ganz gut verlaufen. "Die Alarmsysteme haben funktioniert, die Reinigungsfirma ist schnell zur Stelle gewesen und vor allem waren die Mitarbeiter der betroffenen Geschäfte sehr fleißig", lobt Pöttgen. Für die Kunden sei jedenfalls wieder alles in Takt. Nachdem die zuständige Firma die Sprinkleranlage vorerst provisorisch reparierte, wurde der defekte Abschnitt in der Nacht zum Dienstag erneuert.

Kein Schnellschuss beim Gastronomiebetrieb

In Sachen Leerstände im City-Rondell ist allerdings noch nicht alles in Butter. Sorgenkind Nummer eins ist seit eineinhalb Jahren das Café im Obergeschoss. Nachdem die letzte Betreiberin ihr "Café Nomad" nach nur etwas mehr als einem halben Jahr wieder geschlossen hat, steht die Gastronomie im Zentrum des Rondells leer.

Martin Pöttgen erklärt, dass die Gewerbefläche alles andere als unattraktiv sei. "Bewerber, die dir erzählen, sie können eine Gastronomie betreiben, haben wir einige." Doch die Sorge der Verwaltungsgesellschaft, dass diese Bewerber innerhalb kürzester Zeit das Gegenteil beweisen würden, besteht. "Wir lassen uns bewusst Zeit bei der Auswahl", betont Pöttgen. Es gehe nicht darum, schnellstmöglich einen Betreiber zu finden, nur damit die Fläche verpachtet ist. "Wir wurden durch den jüngsten Fall gewarnt und das nehmen wir ernst", erklärt er. Es sei aber definitiv so, dass der Gesellschaft Verhandlungen und Gespräche führe. "Spruchreif ist aber noch nichts", sagt Pöttgen.

Bewerber für Nachfolge von Rudolf Haselbach

Keinesfalls so lange Zeit wollen sich die Verantwortlichen lassen, wenn es um die Nachfolge von Centermanager Rudolf Haselbach geht. Dieser wird mittelfristig in Rente gehen und die Düsseldorfer haben eine klare Vorstellung, wie Haselbachs Nachfolge geregelt werden soll. "Wir verfolgen das Ziel, Herrn Haselbach eine junge Führungskraft an die Seite zu stellen, die er im City Rondell einlernt und so eine Übergabe vorbereitet", erklärt Pöttgen.

Ein konkretes Zeitfenster lasse sich nicht festlegen. "Das hängt natürlich auch von den Kündigungsfristen der Bewerber bei ihren aktuellen Arbeitgebern ab." Dennoch, betont Pöttgen, sei es der Wunsch, so bald wie möglich jemanden zu finden. "Aufgrund unserer Stellenausschreibungen liegen uns mittlerweile Bewerbungen vor. Diese werden wir sichten und anschließend natürlich dann auch erste Gespräche führen", erklärt Pöttgen das weitere Vorgehen. ­