Titisee-Neustadt

Auch Tourismusprofis stürmen die Schanze

von Schwarzwälder-Bote

Titisee-Neustadt (pb). Bei der Weltmeisterschaftspremiere der Schanzenstürmer an der Hochfirstschanze waren auch Sportler aus der Region am Start. 1000 Teilnehmer aus 40 Nationen aus fünf Kontinenten beteiligten sich an dem Spektakel. Mit dabei auch Hochschwarzwälder, die sich einzeln dem Bergsprint vom Auslauf über den K-Punkt auf den Schanzentisch oder der 4x100-Meter-Staffel der Volldistanz stellten. Eine schweißtreibende Angelegenheit, die Kraft, Ausdauer und eine Kämpfernatur erforderte.

"Die Teilnehmer knackten sämtliche Rekorde an der Schanze", freute sich Herbert Kreuz von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, der natürlich seinen Teams die Daumen drückte. Von der HTG gingen gleich zwei Staffeln an den Start: Die HTG-Warriors mit Thorsten Rudolf, Anna-Lena Gamp, Merlin Bruhn und Barbara Beck mussten sich bei der Mixed-Staffel lediglich dem Team "Run for Hospiz" mit Simon Stiebjahn, Alexander Herr, Steffi Doll und Birgit Hermann geschlagen geben (2:43,8 Minuten). Gerade einmal 21 Sekunden fehlten der HTG für Platz eins. Das zweite Team der HTG belegte am Ende Platz neun. Es waren die Schanzenstürmer Svenja Haberkorn, Jessica Peter, Lisa Hug und Nico Prinz.

Die Hochschwarzwälder Firefighter gingen an den Start in Feuerwehrhosen und Helm. Eine echte Herausforderung, der sich Meike Bausch, Marion Benitz, Ramona Schäfer und Nena Reiner sowie die beiden Herrenteams mit Tobias und Fabian Missfelder, Joachim König, Daniel Zimmermann (sie wurden Siebte), sowie Andreas und Markus Reiner, Matthias Seifried und Daniel Woldrich stellten (Platz neun). Unter den Schwarzwälder Hobbysportlern war bei den Damen Bo Diehr aus Löffingen im Finale (12.) zu finden. Von der LSG Schwarzwald-Marathon war Angelika Rentschler (17.) anzutreffen und vom Skiclub Hinterzarten Anna Lena Böhringer (30.). Bei den Herren findet man auf der Final-Ergebnisliste vom SC Bubenbach Bastian Gloeden (21.) und Dirk Fischer von den Gipfelstürmern (38). Wie körperlich anstrengend die Weltmeisterschaft war, untermauerte der deutsche Popsänger Andreas Bourani. Körperlich sei er noch nie so fertig gewesen, erklärte er. Im Einsatz waren der Skiclub und die Sportschützen, Musikverein Titisee-Jostal (Eröffnung), sowie das DRK, Rettungsdienst und Bergwacht.