Sulz a. N.

Die Einwohnerzahl in Sulz nimmt zu

von Marzell Steinmetz

Sulz in Zahlen: Sabrina Glöckler legte am Montag dem Verwaltungsaussschuss den Jahresbericht "Bürgerdienste" vor.

Sulz. Daraus geht hervor, dass die Bevölkerung in Sulz leicht zunimmt, allerdings auch älter wird.

In der Kernstadt sind 2018 5016 Menschen (2017: 4760) registriert worden. Den größten Anteil stellen die 40- bis 65-jährigen mit 1707 Einwohnern (2017: 1652), gefolgt von den Altersgruppen 20 bis 30 Jahre (687/613) und 30 bis 40 Jahre (603/572).

558 Kernstädter sind 75 Jahre und älter. Hier hat sich ein leicht rückläufiger Trend ergeben. 2017 waren es 575.

Wachstum verzeichnen alle Stadtteile. Mühlheim überschreitet die 1000-Einwohnergrenze deutlich (1034). Größter Stadtteil ist mit 1634 Einwohnern Bergfelden, zweitgrößter Holzhausen (1119). Auffallend ist, dass auch Sigmarswangen und Fischingen jeweils auf über 800 Einwohner kommen.

Die Zuzüge blieben in der Kernstadt mit rund 425 in etwa gleich. 2017 verzeichnete Holzhausen mehr als 100, Bergfelden rund 80 Neubürger.

In Holzhausen und Bergfelden ging die Zahl 2018 auf jeweils rund 75 zurück. Dafür holte Mühlheim im vergangenen Jahr auf: Der Ortsteil bringt es auf 80 Zuzüge. Die größte Altersgruppe der Zugezogenen sind durchweg die 20- bis 30-Jährigen.

Insgesamt wohnten Ende 2018 in der Stadt 217 Asylbewerber, davon 157 mit Anerkennung. Im Vorjahr waren es noch 234 (158). 36 Flüchtlinge hat die Stadt 2018 in städtischen oder angemieteten Gebäuden einquartiert. Außerdem musste die Stadt 26 Obdachlose im vergangenen Jahr unterbringen, so viele wie 2017.

Das Standesamt hat 69 Hochzeiten, davon zehn im Kultur- und Museumszentrum Schloss Glatt, verzeichnet. Das war eine leichte Zunahme im Vergleich zu 2017. Es gab 523 Hinweise zu Geburtseinträgen (2017: 403).

Die steigende Zahl der Vaterschaftsanerkennungen (24) hänge mit Asylbewerbern zusammen. Das sei mit viel Bürokratie verbunden. 99 Todesfälle (123) hat das Standesamt beurkundet. 97 Menschen traten aus der Kirche aus – 2017 waren es nur 69.

Nach einem Rückgang 2017 hat das Bürgerbüro wieder mehr Personalausweise (1219) ausgegeben. Die Ruheständler nahmen zu: 2016 wurden 200 Rentenanträge gestellt, in den Folgejahren waren es 239 beziehungsweise 240.

Die Gaststätten im Stadtgebiet gingen von 54 auf 52 zurück. Dagegen stieg die Ausschankerlaubnis von 240 auf 264. Das ist vor allem auf die Stadtteile zurückzuführen, während in der Kernstadt die Ausschankerlaubnisse zurückgingen. Es werde immer mehr gefestet, stellte Sabrina Glöckler fest. 85 neue Gewerbe (2017: 107) sind angemeldet, 34 (22) um- und 71 (89) abgemeldet worden. Die Zahl der anzeigepflichtigen Gewerbetreibenden erhöhte sich von 1052 auf 1066.

Stark beschäftigt haben das Ordnungsamt Hunde, die Menschen oder andere Hunde bissen, und Anzeigen, oft aus der Nachbarschaft, dass die Vierbeiner nicht richtig gehalten werden. Auch gab es Fälle von gefährlichen Hunden, für die Leinenzwang angeordnet werden musste und die Halter aufgefordert wurden, sich einen Sachkundenachweis ausstellen zu lassen.