Stetten a. k. M.

Neuer Prozess nach tödlichem Hundebiss

von (sb)

Stetten am kalten Markt - Der Fall um den tödlichen Angriff eines Hundes auf eine Seniorin in Stetten am kalten Markt (Kreis Sigmaringen) wird neu verhandelt.

Die vom Amtsgericht Sigmaringen wegen fahrlässiger Tötung verurteilten Hundehalter sind in Berufung gegangen. Das bestätigte ein Sprecher des Landgerichts Hechingen am Donnerstag. Dort soll der Prozess am 6. Februar beginnen.

Das 72 Jahre alte Opfer war im Mai 2017 unvermittelt von dem Hund der Rasse Kangal angefallen und mehrfach in Kopf und Hals gebissen worden. Die Frau starb. Der Hund hatte sich wegen seines offenbar zu schwachen Halsbands losreißen können.

Das Amtsgericht hatte die Besitzerin zu eineinhalb Jahre Haft auf Bewährung verurteilt. Ihr Ehemann, der den Hund beschafft hatte, bekam zwei Jahre auf Bewährung. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert.