St. Georgen

Priester überbrückt die Zeit der Vakanz

von Jochen Schultheiß

St. Georgen/Schramberg-Tennenbronn. Die katholische Seelsorgeeinheit St. Georgen-Tennenbronn hat für eine Übergangszeit bis Ende November einen neuen Seelsorger. Nach der Pensionierung des langjährigen Pfarrers Paul Dieter Auer Ende Juli übernimmt nun Christian Mario Hess in den kommenden Wochen die Seelsorge in St. Georgen und in Tennenbronn.

Am vergangenen Wochenende wurde er in den Gottesdiensten in den beiden Kirchengemeinden vorgestellt. Christian Mario Hess ist 40 Jahre alt und stammt aus Mosbach in Nordbaden. Nach dem Abitur zog es ihn nach Osteuropa, ein freiwilliges soziales Jahr absolvierte er in Bosnien-Herzegowina. Anschließend erlernte er den Beruf des Orgelbauers.

2006 begann Hess mit dem Theologiestudium in Freiburg und lebte zwischenzeitlich für ein halbes Jahr in einer Gemeinschaft der Arche von Jean Vanier, in der Menschen mit und ohne Behinderung Glauben und Leben teilen. Das Jahr 2009 verbrachte er in El Salvador in Mittelamerika, um sein Studium fortzusetzen. An diese Zeit in Zentralamerika schloss sich ein ­Praxissemester in der Seelsorgeeinheit Nördlicher Kaiserstuhl in und um Endingen an. Nach Beendigung des Studiums in Freiburg und dem Einsatz als Theologe und Diakon in Weil am Rhein folgte 2014 die Priesterweihe.

Weitere Stationen waren als Vikar Buchen im Odenwald, das Dreisamtal bei Freiburg und Villingen und ein kleines Intermezzo als Novize im Jesuitenorden. In den kommenden Wochen wirkt Hess als Priester in der Seelsorgeeinheit und hilft, die pfarrerlose Zeit zu überbrücken.

Erreichbar ist er über die beiden katholischen Pfarrbüros in St. Georgen und Tennenbronn und freut sich, wie er betont, auf viele neue Begegnungen und auf seine Zeit in den beiden Gemeinden. Seinen Wohnsitz behält er weiterhin in Villingen.