St. Georgen

Der Finalakkord ist das i-Tüpfelchen

von Siegfried Kouba

Zum Weihnachtskonzert hatte das Thomas-Strittmatter-Gymnasium in die Stadthalle geladen, und viele Gäste kamen.

St. Georgen. Die Veranstaltung lag in den Händen von Michael Berner, Katja Ettl, Benjamin Heil und Tanja Pfau, die moderierten, instrumental mitwirkten, teils arrangierten und dirigierten. Ein buntes und vielfältiges Programm wurde angekündigt, geboten in einem Spektrum von Geigen, Posaunen, Jazzern und Weihnachtsgesang.

Zwar fiel das Mikrofon mit den Percussioneffekten aus, was den Ablauf schließlich nicht beeinträchtigte, und so konnte man sich ein "feliz navidad", zu Deutsch Frohe Weihnachten, wünschen.

Die Fünft- bis Siebtklässler legten sich in­strumental und gesanglich ins Zeug und fanden ein vollauf begeistertes Publikum. "Fröhliche Weihnacht" von Rolf Zuckowsky wurde gewünscht und Freude im Konsumgefüge mit "Singen wir im Schein der Kerzen" ausgedrückt. Das Fünfer-Orchester begeisterte mit dem englischen Klassiker "The First Nowell" und dem recht forschen Präludium des Te Deum von Charpentier.

In andere Gefilde führte das durch den Drummer betont jazzige "Oh happy day" mit fetzigem Schluss, und eine lustige Geschichte wurde mit "Frosty, the snowman" erzählt, die nicht nur durch die roten Weihnachtsmann-Mützen beeindruckte. Danach wurden Erinnerungen an Harry Belafonte mit dem Folksong "Jamaica Farewell" bei lateinamerikanischen Rhythmen und gekonnter Schlagzeugeinlage geweckt. Eine Kombination war mit einem Christmas-Medley zu hören, und die Bläser-AG vermittelte ein schwungvoll-bluesiges "Everybody needs somebody". Wer kennt sie nicht – die Trickfilm-Familie Feuerstein? Die Bläser-AG setze sie musikalisch in Szene und bot einen voluminösen Finalakkord.

Die AG sucht aktuell noch Nachwuchs, und alle Jugendlichen sind eingeladen, donnerstags zwischen 13 und 13.45 Uhr mitzuproben.

Ein recht großes Ensemble ist das Profilorchester, das mit dem "Festival Day" modern-konzertant in die Weihnachtszeit einstimmte und böhmisch-mährische Akzente mit Dvoraks "Slawischer Tanz Nr. 8" setzte. Im Marschtempo ging es weiter mit der poppigen Filmmusik "Frozen", bei der die Celli ein Lob verdienten. Dann wurde die Bühne frei für die "Jazzcrew 2.0".

Die Big Band gefiel nicht nur bei "Cant’t stop the feeling" mit ausgezeichnetem Tenorsax-Solo, sondern begeisterte mit fünf Sängern beim "Zusammen" der "Fantastischen Vier". "Santa Claus" war ein gekonnter Zuschnitt auf das TSG. "Last Christmas" und "Jingle Bell Rock" ergänzten das Programm, wofür Schulleiter Ralf Heinrich dankte, lobte und Blumen überreichte.