St. Georgen

Delegation diskutiert in Lübeck eifrig mit

von Schwarzwälder-Bote

St. Georgen. Weit in den Norden nach Lübeck fuhren in der vergangenen Woche eine Delegation von sechs Schüler-, Eltern- und Lehrervertretern des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums St. Georgen. Anlass hierfür war die jährlich stattfindende Netzwerktagung der insgesamt 16 Club-of-Rome-Schulen mit 130 Teilnehmern, die im Europäischen Hansemuseum veranstaltet wurde. Unterstützt wurde diese Fahrt vom Club- of-Rome-Bildungspartner Papst Licensing.

"Schule für Weltenbürger von lokaler Partizipation bis zu globalen Lösungen" war das Tagungsthema. Wie können Schulen jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich aktiv, selbstbewusst und mutig in die Gestaltung von Zukunft einzubringen? Dieser Frage wurde in den knapp drei Tagen mit Vorträgen, Diskussionen und Projektentwicklungen nachgegangen. Mojib Latif, Klimaforscher und seit Neustem auch Präsident der Deutschen Gesellschaft Club-of-Rome betonte in seinem Impulsvortrag die Bedeutung zukunftsgewandter Bildungsarbeit, wie sie Club-of-Rome-Schulen forcieren: "Beim Leugnen des Klimawandels fängt es an, bei der Abschaffung der Freiheit und der Menschenrechte hört es auf. Schule kann und muss junge Menschen unterstützen, sich in diesem Dickicht zu orientieren und zu verort". Den Schülern, unter ihnen die St. Georgener Club of Rome-Schülersprecher Katharina Flaig und Florian Schuhbauer, wurden im Workshop "Demokratische Schule" Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt. Für eigene Projektentwicklungen und dem Austausch mit anderen Schulen, um von deren Erfahrungen zu profitieren, blieb ebenfalls genügend Raum.

Der "Eine-Welt-Tag" im November am Gymnasium mitsamt abendlicher Auszeichnung zum Fair-Trade-Schulnetzwerk machte etwa nachhaltige Schulentwicklung nach den Prinzipien des Club of Rome sichtbar.

Neben Schulleiter Ralf Heinrich sowie den Lehrkräften Michaela Conzelmann und Detlef Kapschefsky war auch die Elternbeiratsvorsitzende Ute Lohmüller-Kieninger dabei, sodass aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert werden konnte.