St. Georgen

"Bedrohungslage": SEK rückt zu Einsatz an

von (fsk/nmk/nil)

St. Georgen - Wegen einer "statischen Bedrohungslage" hat die Polizei am Freitagabend die Weidenbächlestraße in der Innenstadt abgesperrt. Das SEK rückte an und umstellte ein Haus. Über der Stadt kreiste ein Polizeihubschrauber. Auch Spürhunde sollen im Einsatz gewesen sein. An der Absperrung versammelten sich zahlreiche Schaulustige. Warum die Beamten im Einsatz sind, ist derzeit noch unklar.

"Wir haben eine sehr ernste Situation in einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt", erklärte ein Sprecher des Führungs- und Lagezentrums im Polizeipräsidium Tuttlingen am Freitagabend auf Anfrage unserer Zeitung und sprach von einem "Aggressor". "Wir müssen die Lage bewältigen." Abgesperrt war die Weidenbächlestraße von der Hebelstraße bis zur Kreuzung Bahnhofstraße. Neben der Polizei war auch das Rote Kreuz vor Ort.

An der Absperrung versammelten sich zahlreiche Schaulustige. Eine Spezialeinheit aus Göppingen sei angefordert worden, sagte der Sprecher. Die ernste Situation gebe es seit 19.55 Uhr. Von einer "statischen Bedrohungslage" ist im Unterschied zur "mobilen Bedrohungslage" die Rede, wenn der Aggressor an einem Standort verharrt.

Die Frage, ob das Polizeipräsidium schon eine ähnliche Situation erlebt habe, konnte der Sprecher nicht beantworten. Der Einsatz dauerte um 23 Uhr noch an.