St. Georgen

Auch die dritte Generation ist gut bei Stimme

von Schwarzwälder-Bote

St. Georgen (hjk). Eines ist unbestritten: Was die Gesangskunst anbetrifft, gehört die dritte Generation der "Schwarzwaldfamilie Seitz" mit Gaby, Manuela und Karl-Heinz Seitz mit zum Feinsten, was die Volksmusikszene zu bieten hat. Besonders der glockenhelle Sopran von Gaby Seitz ist aller Ehren wert. Das stellte sie bei einem Konzert in der Kirche St. Georg erneut unter Beweis.

Das Terzett deckt mit seiner Musik eine große musikalische Bandbreite ab, von den bekannten Volksmusik-Stücken über tatsächlich klassische Musik bis hin zu eigenen Kompositionen oder Gospels. Pfarrgemeinderat Markus Lüttecke betonte, dass Pfarrer Paul-Dieter Auer eine Bedingung an die Überlassung der Kirche geknüpft hatte: "Wenn das Konzert schon kostenlos ist, sollte wenigstens ein Obolus für die dringend nötige Kirchenrenovierung entrichtet werden", gab er am Ende eines grandiosen Auftritts bekannt.

Zuvor hatte die Familie Seitz im Altarraum das Publikum auf "Weihnachten im Schwarzwald" eingestimmt. Grandiose Stimmen ließen beinahe frösteln, religiöse Lieder, bekannte Wintersongs und feine klassische Lieder erklangen im Wechsel. Dazu beeindruckten sie mit Geschichten, Gedichten und heiteren Episoden, bestens abgestimmt auf die jeweiligen Musikstücke.

Und als ganz am Ende Gaby Seitz von einem Auftritt in Afrika erzählte, dass die Gottesdienstbesucher da nicht stillsitzen während der Lieder, sondern begeistert klatschen und tanzen, da bewegten sich auch die Konzertbesucher und klatschten dazu im Takt – was Wunder, wenn das Schlusslied "O happy day" heißt.

Organisator Harald Schubert, der eigentlich seit Jahren aufhören will, Konzerte zu organisieren, genoss nicht nur das Konzert, sondern vor allem den Besucherandrang in der katholische Kirche. Mehrere hundert überwältigte Besucher des Konzerts bildeten für ihn wie für die Schwarzwaldfamilie eine tolle Kulisse.