Schramberg

Nach Erdrutsch wird nun Sperre eingerichtet

von Stephan Wegner

Schramberg - Nach dem Erdrutsch im Januar kommt nun in den Murengang (- die abgerutschten Erdmassen -) beim Thomas-Philipps-Markt Bewegung: Es soll eine Murensperre errichtet werden, die ab kommendem Jahr wieder ein Betrieb in den angestammten Räumen ermöglichen soll, freut sich Betreiber Christoph Moosmann.

Derzeit läuft der Betrieb des Philipps-Markts im "Exil" in der Bahnhofstraße im nahe gelegenen Majolika-Firmenpark in etwas kleineren Geschäftsräumen. "Nach derzeitigem Ziel ist ein Umzugstermin zurück auf die Sonnenwiese im ersten Quartal 2020 vorgesehen", ist Moosmann hoffnungsfroh.

Schon allein damit ein Abräumen des auf den Parkplatz abgegangenen Materials und die notwendige Sanierung des Gebäudes überhaupt möglich werden, muss zunächst eine sogenannte Murensperre errichtet werden.

Dabei handelt es sich nach Moosmanns Worten um eine betonierte Sperre in der Abgangsrinne quer zum Hang.

Über diese soll ein Netz gespannt werden, das mögliches Material auffangen kann – ähnlich der Fangnetze entlang der Bundesstraße. Allerdings seien keine Pfosten erforderlich, sondern das Netz könne aufgrund der V-Form der Rinne direkt im Fels befestigt werden.