Schramberg

Gedenkstein für einen Freund

von Schwarzwälder-Bote

Von Lothar Herzog Schramberg-Sulgen. Auf dem Verbindungsweg Hutneck-Gasthaus Paradies durch das "Feurenmoos" in Richtung "Hirschbühl" unterwegs ist, dem dürfte seit kurzer Zeit auf einer Lichtung ein großer Standstein in Form eines überdimensionalen Stuhls mit der Aufschrift "Wagner Stein" ins Auge stechen.Diesen tonnenschweren Gedenkstein ließ Graf Franz von Bissingen, Eigentümer des Walddistrikts Feurenmoos, seinem langjährigen und am Silvestertag 2012 im Alter von 87 Jahren verstorbenen Forstverwalter, Jäger und Naturschützer Erwin Wagner setzen.

Wie der Graf unserer Zeitung verriet, sei Erwin Wagner für ihn in nahezu 40-jähriger Dienstzeit (1956 bis 1993) auch ein väterlicher Freund gewesen. Außerdem habe er ihm sein Studium zu verdanken, in dem Wagner immer für ihn da gewesen sei, hebt der Graf hervor.

Weil sich die Jäger und der Hegering Schramberg, in dem Wagner ebenfalls viele Jahre Mitglied gewesen sei, noch nicht von ihm verabschiedet hätten, werde dies mit der Enthüllung und Einweihung des Gedenksteins am Freitag, 28. Juni, um 16 Uhr mit Freunden und Bekannten verbunden.

Der "Wagner-Stein" soll Spaziergängern und Wanderern ein Andenken eines echten Schramberger Originals, über den es viele schöne Anekdoten gebe, sein und zum Innehalten anregen, hofft der Graf.

Nachfolger von Erwin Wagner ist seit 1993 Förster Christoph Hilbert.