Schramberg

Fünf Helferinnen erhalten das Elisabethkreuz

von Christoph Ziechaus

Schramberg-Waldmössingen. Seine Aufgaben "zeitgemäß verwirklichen" soll der Krankenpflegeförderverein Waldmössingen. Bei der Mitgliederversammlung im Gemeindezentrum nannte Vorsitzende Sigrid Roming die beiden Aufgabenbereiche Besuchsdienst und Nachbarschaftshilfe. Was in der Gemeinde noch fehle, solle bei einem runden Tisch von Kirche, Kommune und Diensten zu einem gemeinsamen Konzept zusammengefügt werden.

Für Besuche bei alten und kranken Menschen stehen 14 Mitglieder im Besuchsdienst bereit und 17 für die Betreuung in der Nachbarschaftshilfe, zählte Schriftführerin Elli Werkmeister auf. Einsatzleiterin Inge Keller hatte für die Nachbarschaftshilfe in 23 Haushalten 1800 Stunden der Helfer notiert; im Jahr 2017 waren es noch 1200 Stunden von 13 Helferinnen. Aktuell gebe es unter den 17 Helfern zwischen 38 und 80 Jahren auch zwei Männer.

Die Ortschaftsräte seien begeistert von den Leistungen des Vereins, dankte Michael Schneider als stellvertretender Ortsvorsteher für den Einsatz. Bei den Wahlen wurden Sigrid Roming, Elfi Wähner und Elli Werkmeister für den Vorstand bestätigt, ebenso Angelika Hullmann als Beisitzerin sowie Herta Borho und Meta Prowasnik als Kassenprüferinnen.

Besondere Ehrungen für langjährige Helferinnen überbrachte die stellvertretende Vorsitzende der Caritaskonferenz, Brigitte Neyer-Strohmeier. Das Elisabethkreuz überreichte sie an Idalinde Elisch (31 Jahre), Magda Lerch (22), Elisabeth Miller (23), Sigrid Roming (24) und Elfi Wähner (24). Als Helferinnen seit 16 Jahren wurden Margot Bächthold, Irmgard Henne und Hedi Risch geehrt, für sechs Jahre Andrea Volz, Elli Werkmeister und Hans Walz sowie für fünf Jahre Karin Breitmaier und Rosemarie Limberger.