Schonach

Nino Kienzler ist bei RTL-Show "Big Bounce" dabei

von Christel Börsig-Kienzler

Schonach - Nino Kienzler selbst wäre nie auf die Idee gekommen bei dem neuen Format "Big Bounce – Die Trampolin Show" mitzumachen. Seine Freundin Raphaela und sein Freund Fabio überredeten ihn, sich zu bewerben und prompt wurde er auch genommen.

"Raphaela und Fabio sahen die Werbung zur neuen RTL-Show im Fernsehen und schlugen mir vor, da mitzumachen", schildert Nino Kienzler und lacht. "Zuerst wollte ich gar nicht daran teilnehmen. Doch dann habe ich im Internet das Bewerbungsformular ausgefüllt. Daraufhin bekam ich ein paar E-Mails und eine Einladung zum Casting nach Köln", erzählt der 31-jährige Schonacher Leistungsturner im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. "In der Domstadt musste ich etwas Trampolinspringen und kam in die engere Auswahl. Gefilmt wurde später in den Niederlanden, wo ich bei den Dreharbeiten mit am Start war", ergänzt er.

Wie weit er bei der neuen Trampolin-Show gekommen ist, darf der sympathische Sportler des Turnvereins Schonach selbstredend nicht verraten. Nur so viel: Er ist ein paar Runden weitergekommen und wird daher voraussichtlich in der fünften von sechs Ausgaben, also in der Sendung am 23. Februar, dabei sein. Ausgestrahlt wird die neue Show seit Freitag, 26. Januar, jeweils freitags ab 20.15 Uhr.

Im Vorfeld haben sich 4000 Sprungbegeisterte für die Trampolin-Herausforderung beworben. "Doch nur die 400 besten Männer, Frauen und Kinder haben den Sprung in den sportlichen Wettkampf bei Big Bounce geschafft", heißt es in einer Pressemitteilung des Fernsehsenders. "Die Teilnehmer kommen aus allen Bereichen und Altersgruppen: von professionellen Turnern, Tänzern über Leichtathleten und Parcoursläufern bis hin zu zahlreichen sportbegeisterten Freizeitspringern. Von zehn bis 55 Jahren kämpft und fliegt hier jeder mit."

Dreiteiliger Parcours

In insgesamt fünf Qualifikations-Shows starten jeweils 80 Kandidaten. Auf sie wartet ein dreiteiliger Parcours. Los geht es mit dem Duell-Parcours. Hier treten jeweils zwei Springer gleichzeitig gegeneinander an, um eine mit Hindernissen und anderen Herausforderungen gespickte Strecke schnellstmöglich zu bezwingen. Für den Verlierer ist das "Big Bounce"-Abenteuer danach beendet. Für den Gewinner geht es weiter.

Im Taktik-Parcours gilt es, innerhalb einer vorgegebenen Zeit die Übersicht zu behalten und sich Licht-, Zahl- und Farbkombinationen zu merken und zu durchspringen. Nur wer diese Aufgabe meistert, kommt in den Hochparcours. Hier sind Sprungkraft und Mut gefordert. Es gilt, riesige Hindernisse und große Entfernungen mittels Trampolinen zu überwinden.

Die 40 besten Teilnehmer treten letztendlich im Finale gegeneinander an. Im Single-Sprint müssen verschiedene Hindernisse durch- und übersprungen werden. Nur die 16 schnellsten Athleten kommen weiter und stehen sich im "Bounce Off" in einem Duell Auge in Auge gegenüber und springen um den Einzug ins Finale. Auch hier gilt: Nur die beiden Schnellsten schaffen es: Sie kämpfen im ultimativen letzten Hindernis, dem gigantischen "Big Bounce", um den Sieg. Hier müssen physikalische Grenzen gesprengt werden, denn es gilt, an fast senkrechten Trampolinwänden über acht Meter nach oben zu springen.

Die Teilnahme an dem neuen Format hat Nino Kienzler viel Spaß gemacht. "Es war zwar anstrengend, aber eine coole Erfahrung und ich habe sehr viele interessante Leute kennengelernt", schwärmt er vom Abenteuer Trampolin-Show. Kein Wunder: Bei der neuen Fernsehshow sind dutzende Trampoline, imposante Hindernisse und 400 Kandidaten zu erleben, die alle nur eines wollen: höher, schneller und weiter springen als jeder andere. Denn gewinnen kann nur einer die 100.000 Euro Preisgeld. Moderiert wird die Physical-Game-Show von Matthias Opdenhövel und Wolff-Christoph Fuss.