Schömberg

Saubere Luft bestätigt

von Klaus Schneider

Schömberg. Langenbrand darf sich weiterhin Luftkurort nennen. Eine einjährige Messreihe zur Überprüfung der lufthygienischen Verhältnisse ergab, dass eine Belastung bei allen gemessenen Luftbeimengungen überwiegend gering ausgefallen ist.

Amtliches Gutachten

Der Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss Schömberg nahm am Dienstagabend zustimmend Kenntnis des entsprechenden amtlichen Gutachtens des Deutschen Wetterdienstes.

Um das Prädikat "Luftkurort" zu erhalten, muss mindestens alle zehn Jahre eine Langzeitstudie der Luftqualität umgesetzt werden. In Langenbrand fanden diese Messungen von Dezember 2016 bis Januar 2018 an zwei Standorten statt. Die Messwerte wurden an den Deutschen Wetterdienst weitergeleitet, der bei Erfüllung der Richtwerte das Prädikat "Luftkurort" bestätigt. Geregelt ist die Prädikatisierung in den Begriffsbestimmungen des Deutschen Heilbäderverbandes und des Deutschen Tourismusverbandes.

In Langenbrand wurde am Standort Wasserbehälter, der das Kurgebiet repräsentiert, und am Alten Pfarrhaus, das verkehrsbedingte Belastungen repräsentiert, gemessen. Dabei wurden der Stickstoffdioxid-, Feinstaub-, Ruß- und Grobstaubgehalt der Luft analysiert. Erwartungsgemäß war der Stickstoffdioxidgehalt der Luft am Verkehrszentrum am höchsten, laut Gutachen aber immernoch "kurortüblich". Andere Belastungen fielen gering oder gar "außerst gering" aus. Damit sind die strengen Richtwerte, wie sie für Kurgebiete gelten, erfüllt.