Schiltach

Stadt hofft erneut auf Landeszuschuss

von Schwarzwälder Bote

Vertreter des Wirtschaftsministeriums und des Regierungspräsidiums Freiburg informierten sich in Schiltach über die anstehende Sanierung in der Innenstadt.

Schiltach. Zum Besuch im Gerber- und Flößerstädtchen hatten Bürgermeister Thomas Haas und der städtische Sachbearbeiter Achim Hoffmann sowie die Vertreter des von der Stadt beauftragten Sanierungsbüros Berit Ötinger und Roland Hecker die für die städtebauliche Erneuerung zuständigen Mitarbeiter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg und des Regierungspräsidiums Freiburg.

Sie informierten die Gäste über die in Schiltach erfolgten Sanierungsschwerpunkte und warben für die Ausweisung eines neuen Sanierungsgebietes "DSP Innenstadt Schiltach".

Zu den Besuchern gehörten der Leiter des Referats für Städtebauförderung im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, Ralph König, und die für den Regierungsbezirk Freiburg zuständigen Mitarbeiter Sonja Ungericht und Armin Stähler sowie Harald Obermann vom Referat Städtebauforderung beim Regierungspräsidium Freiburg.

"Seit über 40 Jahren wird Stadtsanierung in Schiltach erfolgreich betrieben", betonte Bürgermeister Thomas Haas und sprach in seiner Begrüßung von "einer Daueraufgabe der Stadtverwaltung", bevor Achim Hoffmann in einer Präsentation einen Rückblick über die Schiltacher Sanierungsgeschichte gab.

Über die Modellsanierung Anfang der 70er-Jahre, die Sanierungsgebiete "Altstadt I und II" "Altstadt III", "Welschdorf", "Aue" und "Altstadt IV" konnte man zuletzt Ende 2016 das Gebiet "Schramberger Straße – Altstadt" mit dem Land abrechnen.

Für die Aufnahme des neuen Sanierungsgebietes "DSP Innenstadt Schiltach" wurde zuletzt 2017 ein Antrag eingereicht, über den beim Land bislang noch nicht entschieden worden ist. Die geplanten Vorhaben wurden den Vertretern des Wirtschaftsministeriums und des Regierungspräsidiums im Rathaus und beim anschließenden Rundgang durch das gewünschte Sanierungsgebiet vorgestellt.

Gleichzeitig warfen Delegation und Stadtvertreter einen Blick auf viele gute und gelungene Sanierungsbeispiele in Schiltach, so dass die Besucher aus dem Ministerium viele Eindrücke und weitere Informationen aufnehmen konnten.

Bei der Stadt Schiltach hofft man jetzt auf die Aufnahme des gewünschten Sanierungsgebietes, um die erfolgreiche Sanierungsgeschichte in Schiltach fortzusetzen. Zahlreiche Gebäudeeigentümer haben im Zuge der Befragung im Rahmen der vorbereitenden Untersuchung Sanierungsbereitschaft geäußert, da sich die Grundlagen für eine Sanierung in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert haben und heute Fragen insbesondere zur Energieversorgung, Ökologie oder Barrierefreiheit thematisiert werden und im Vordergrund stehen und sicherlich auch einmal Fördervoraussetzung sein werden.