Schenkenzell

Vor dem Ende gibt es noch mal Party

von Michaela Sum

Bevor am Abend die Fasnet 2018 in Flammen aufging, haben die großen und kleinen Gäste beim Kinderball des Narrenvereins stimmungsmäßig noch mal alles gegeben.

Schenkenzell. Heiteres Gewusel herrschte am Dienstagnachmittag in der Turn- und Sporthalle in Schenkenzell. Beim Kinderball des Narrenvereins hatten die Gäste ihren Spaß – vom Enkel bis zu Oma und Opa.

Den Startschuss für das kunterbunte Vergnügen gab eine Polonaise durch die Halle, die von den Wustele-Geistern angeführt wurde. Danach nahmen die Mädels der Kinder-Aerobic-Gruppe des TV Schenkenzell die Gäste mit ins All –­ und ernteten dafür jede Menge Applaus. Den bekam auch Sabrina Müller, die den Tanz mit den Mädchen einstudiert hatte.

Durchs Programm führte Tanja Göhring, die den Kindern im Anschluss an die Tanzeinlage einen ganz besonderen Gast ankündigte: den Zauberpiraten. In dieser Funktion ließ Karl Haist einen Tisch schweben und zauberte mithilfe der Kinder ein zuvor farbloses Malbuch bunt oder ließ daraus Tiere verschwinden. Da gab es nicht nur staunende Kinderaugen.

Danach war für die Gäste Mitmachen angesagt. An mehreren Tischen konnten die jungen Teilnehmer basteln. So entstanden aus Toilettenpapierrollen, Pappkarton und Federn herrlich bunte Papageien oder die Kinder bastelten sich einen Piratenhut – stilecht mit einem Totenkopf vorne drauf. Mamas und Papas halfen eifrig beim Ausschneiden und Kleben.

Wer darauf keine Lust hatte, konnte sich in der Kinderdisco vergnügen, die auf der Bühne eingerichtet wurde. Auf der Tanzfläche rockten die Feuerwehrmänner, Piraten, Krokodile, Schmetterlinge, Prinzessinnen und Cowboys zu Helene Fischers "Achterbahn" und Wolfgang Petrys "Wahnsinn" so richtig ab.

Zum Abschluss des Kinderballs gab es einen gemeinsamen Umzug durch den Ort. Angeführt vom Musikverein zogen der Nachwuchs gemeinsam mit Wustele-Geistern, Schenken-, Halden-, Kobalt- und Bergtalhexen zu närrischen Klängen durch die Straßen und genossen die letzten Momente der Fasnet.

Denn es folgte, was folgen musste: Zurück vor der Halle stand das Ende der kurzen, aber intensiven Fasnet bevor. Die Kobalthexen standen schon bereit, um die Fasnet zu verbrennen und damit ihr Ende zu besiegeln. Unter lautem Wehklagen und Geheul der Hexen ging die Strohpuppe in Flammen auf.