Rottweil

Integration ist jetzt näher dran

von Schwarzwälder-Bote

Der Jugendmigrationsdienst der AWO Rottweil ist von der Königstraße ins alte Postgebäude in der Fußgängerzone umgezogen.

Rottweil (ans). Die Räumlichkeit konnte dadurch zwar nicht vergrößert, aber die Nähe zur Rottweiler Innenstadt erreicht werden, erläutert Andrea Dietrich vom Jugendmigrationsdienst.

Die Einrichtung in Rottweil fördert als eine von 420 solcher Beratungs- und Integrationsfachstellen in verschiedener Trägerschaft zugewanderte junge Menschen zwischen zwölf und 27 Jahren.

Dazu gehöre die schulische, berufliche und soziale Integration, insbesondere durch die enge Kooperation mit Schulen aus dem Kreis Rottweil, der Agentur für Arbeit und mit anderen unterstützenden öffentliche Einrichtungen. Der Jugendmigrationsdienst nimmt dabei koordinierende Aufgaben wahr, biete aber auch innerhalb eines Kurses sprachliche, soziale und kulturelle Vorarbeit für den weiteren Werdegang.

Das Angebot werde im Schnitt von etwa 20 bis 25 jungen Menschen wahrgenommen. "Sie kommen gerne", sagt Andrea Dietrich. Sie würden aufgrund ihrer noch jungen Jahre auch recht leicht den Zugang zur deutschen Sprache finden.