Rottenburg

Mehrere Generationen feiern gemeinsam

von Angela Baum

Das Stoppelackerfest des Jugendraums Nellingsheim war in diesem Jahr sehr gut besucht. Mitten auf dem Acker von Günter Müller durften die Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein riesiges Festzelt mit Weinlaube, Daiquiri-Bar und Weizenstand sowie einer Grillecke aufbauen.

Neustetten-Nellingsheim. Der Vorsitzende des Jugendraums Nellingsheim, Kenny Reeber, freute sich über ein volles Haus. Am zweiten Abend des dreitägigen Fests spielte die Liveband "The Lunatics" und an die 1 500 Gäste kamen bis Mitternacht ins Festzelt. Gefeiert werden durfte bis drei Uhr. Und auch am Abend zuvor kamen rund 500 zahlende Gäste zur Party mit DJ TH16. Der DJ kommt aus den eigenen Reihen des Jugendraums und ließ es so richtig krachen.

Das Stoppelackerfest richtet sich an Besucher aller Generationen. Das konnte man auch gut sehen: Junge Leute waren ebenso da wie die Besucher der Generation 50 Plus oder im Rentenalter. Wer etwas essen oder trinken wollte, erwarb dieses Mal einfach Geldkarten. Das erleichterte den Helfern ihre Aufgabe, die vielen Gäste bestens zu versorgen. Und die konnten ihren Hunger stillen mit Steaks, heißer Rote, Currywurst oder Country Potatoes. Der Hit an der Bar war geschüttelter Daiquiri mit halb gegorenen Erdbeeren und Bacardi.

Insgesamt 80 Helfer packten an den Ständen mit an oder halfen in der Küche, am Eingang oder beim mehrtägigen Auf- und Abbau. Viele Unterstützer seien schon jahrelang dabei, sagt Kassier Dominik Tschur. "Wir haben ja den Verein Jugendraum Nellingsheim gegründet, aus dem Jugendraum und den anderen Vereinen aus Neustetten rekrutieren wir unsere Helfer", erklärt Tschur.

Am letzten Tag der dreitägigen Veranstaltung war ab 10 Uhr Frühschoppen angesagt. Zum Mittagessen gab es Schweinehals mit Spätzle und Kartoffelsalat. Günter Müller, dem der Festacker gehört, bereitete gemeinsam mit seinem Team den Schweinehals zu. "Das Mittagessen ist immer der Renner und sehr schnell ausverkauft", weiß Kenny Reeber.

Am Nachmittag startete dann die Stoppelackerolympiade mit verschiedenen Geschicklichkeitsstationen. Hier gab es schon Mofarennen, Rasentraktor-Rennen und Rennen mit Bobbycars. Jonathan Katz und Nils Brukner sind immer für die Stoppelackerolympiade zuständig und organisieren sie.

Klagen gab es während der drei Tage keine, alles funktionierte reibungslos.

Das Stoppelackerfest hat bereits Kultcharakter und die Gäste kamen aus Reutlingen, Freudenstadt, Balingen, Kassel und darüber hinaus.