Rottenburg

Herbstfest in Kiebingen mit viel Musik und traditioneller Schlachtplatte

von Angela Baum

Rottenburg-Kiebingen. Schlachtplatte und viel Musik standen beim Herbstfest des Musikvereins Kiebingen im Mittelpunkt. Der Auftakt des Festes machten Schlagerstar Tim Toupet, mit dem Jägermeister DJ Alex sowie mit den Schneehühnern aus Oberstaufen.

Hier war das Festzelt gut gefüllt, wenngleich nicht voll. Dies bedauerte Michael Raidt als erster Vorsitzender des Musikvereins. Er erklärte im Gespräch mit unserer Zeitung, dass beim Schlagerfest nurmehr 700 zahlende Gäste ins Festzelt gekommen waren. "Der Freitag lief nicht so gut, wie wir gedacht hatten", sagte Michael Raidt.

Dafür lief der Samstagabend bei freiem Eintritt und mit der Blasmusikkapelle Böhmisch’s Feuer umso besser. Hier war natürlich auch die Schlachtplatte, die ab 17 Uhr serviert wurde, beliebt. Die Bedienungen kamen mit dem servieren der Spezialität gar nicht mehr nach, so begehrt waren Sauerkraut, Bauchlappen und Leber- sowie Blutwurst. Die Blasmusikkapelle Böhmisch’s Feuer aus Epfendorf bei Rottweil sorgte für beste Stimmung im Publikum. Unter der Leitung von Heiko Hiske boten sie Polkas und Märsche, etwa die "Klara-Polka", die Polka "Ein Leben lang" oder den "Tuba-Wahnsinn" mit Solist Thomas Merz.

Auch am Sonntag war der Eintritt frei, dieser Tag stand unter dem Motto "Blasmusik Nonstop". Zum Frühschoppen spielte der Musikverein Hochdorf an der Riß, anschließend unterhielten die Musikvereine Höfendorf/Wachendorf, Mittelstadt und Entringen das Publikum im gut gefüllten Festzelt, welches Platz für 1000 Gäste bot.

Am Montag, dem letzten Festtag, war dann Kindernachmittag. Hier spielte die Jugendkapelle Kiebingen. Anschließend unterhielt die Veteranenkapelle aus Bondorf die Gäste. Den Festausklang gestaltete der Musikverein Wendelsheim. Hier gab es eine Gratisverlosung, bei der eine schlachtreife Herbstestsau gewonnen wurde. Michael Raidt betonte, dass nach dem Herbstfest bereits die Planungen für 2020 starten. Dann wird überlegt, was gut lief und was weniger gut lief. Aufgrund dieser Bilanz werde überlegt, wie das Herbstfest 2020 gestaltet werden kann.