Rosenfeld

Mehr Platz für Duschen und WCs

von Lorenz Hertle

Das Gebäude für Umkleide- und Sanitärräume im Sofienbad wird nach dem Beschluss des Gemeinderats saniert. Innen werden Wände versetzt, um mehr Platz für Duschen und Toiletten zu gewinnen.

Rosenfeld. Dass sich einiges in dem 1982 errichteten Bau ändern muss, darüber waren sich Stadtverwaltung und Gemeinderäte einig. Die von Bauamtsleiter Bernhard Müller präsentierten Bilder zeigen, dass die Flure sehr großzügig dimensioniert sind. Der Platz fehlt bei den Sanitärräumen. Geplant ist nun, Wände zu versetzen, so dass Duschen und WCs deutlich größer ausfallen werden. Auch der obere Eingang beim Tor des Freibads wird verschmälert. Unverändert bleibt die Breite des zweiten Eingangs in Richtung Schwimmbecken und Liegewiese – dort steht die Behindertentoilette.

Müller berichtete auch von Problemen mit Feuchtigkeit und Schimmel im Umkleidegebäude. Die dunkle Holzdecke wird durch eine helle Akustikdecke ersetzt. Nach den Wünschen des Ausschusses für Technik und Umwelt werden auch Böden erneuert, ebenso die Schließfächer, Umkleidebereiche und WC-Trennwände.

Bei der Ausschreibung für die Abbruch- und Rohbauarbeiten sind laut Müller sieben Firmen angeschrieben worden. Zwei reichten Angebote ein. Das günstigere kam von der Rosenfelder Firma Ernst Mayer für 46 581 Euro.

Bei zehn angeschriebenen Firmen für Sanitärarbeiten haben fünf reagiert. Günstigster Bieter ist die Firma Schäfer aus Dotternhausen mit ihrem Angebotspreis von 58 366 Euro.

Drei von fünf zu einem Angebot für Fliesenarbeiten aufgeforderten Betrieben haben Offerten eingereicht. Den Zuschlag bekam die Firma KH-Fliesen aus Rangendingen, die 34 550 Euro verlangt.

Zwei Angebote gingen auf die Ausschreibung von Maler- und Trockenbauarbeiten ein. Acht Firmen waren angeschrieben worden. Das günstigste Angebot hat die Rosenfelder Firma Maler Jetter eingereicht mit 55 442 Euro.

Weitere Gewerke wie WC-Trennwände, Elektro- und Estricharbeiten, Türen und Schließfachanlage werden später ausgeschrieben.

Die Gesamtkosten werden mit rund 378 000 Euro beziffert. Im Haushaltsplan sind 300 000 Euro netto eingestellt. Die Kosten der jetzt vergebenen Arbeiten summieren sich auf 194 940 Euro. Die übrigen Gewerke sollen insgesamt 136 493 Euro kosten. Die Mehrkosten haben sich laut Stadtverwaltung durch Änderungswünsche des Ausschusses für Technik und Umwelt ergeben.