Rosenfeld

Feuerwehr schaltet Stellenanzeige

von Lorenz Hertle

Rosenfeld - Einen ungewöhnlichen Weg wählt die Feuerwehr Rosenfeld, um neue Aktive zu gewinnen: Sie hat eine Anzeige im Mitteilungsblatt geschaltet.

"Ein starkes Team braucht deine Unterstützung!" So wirbt die Rosenfelder Feuerwehr um Personen, die sich eventuell bereit finden, zur Freiwilligen Feuerwehr zu gehen und eine Ausbildung zu absolvieren. Ansonsten ist die Annonce so aufgebaut wie die üblichen Stellenanzeigen von Firmen: "Wir suchen: interessierte Mitglieder für den aktiven Feuerwehrdienst." "Wir bieten: Teamgeist, qualifizierte Ausbildung, hochwertige Technik, wechselnde Herausforderungen."

Als Kontaktmöglichkeiten sind die Mobilnummer des Gesamtkommandanten Günter Kopf und die Internet-Adresse der Feuerwehr Rosenfeld angegeben. "Bisher hat noch niemand angerufen", bedauert Kopf auf Anfrage. Zwar habe die Feuerwehr eine relativ hohe Zahl von Aktiven, aber tagsüber seien nur wenige von ihnen verfügbar. Deshalb werden gleich mehrere Abteilungen, die in Zügen zusammengefasst sind, alarmiert.

Nun ist es keineswegs so, dass die Verantwortlichen der Feuerwehr nur dasitzen und warten, bis jemand zu ihnen kommt. "Wir sprechen Leute an, die im passenden Alter sind, und nehmen Kontakt mit Firmen auf", sagt Kopf.

Auch gebe es Angehörige auswärtiger Feuerwehrabteilungen, die in Rosenfelder Betrieben arbeiten und zu Einsätzen gerufen werden könnten. Nicht zuletzt betreibt die Rosenfelder Feuerwehr eine rege Jugendarbeit mit den Gruppen der Kinder- und Jugendfeuerwehr und beteiligt sich auch am landesweiten Helfertag, bei dem Rosenfelder und Leidringer Schüler die Feuerwehr und das Rote Kreuz kennen lernen können. Die Verantwortlichen der Rosenfelder Feuerwehr haben die Gelegenheit genutzt, ihre Anzeige im Amtsblatt zu platzieren, das vier Mal im Jahr kostenlos in alle Haushalte verteilt wird.

Neben ihrer Website im Internet, wo Interessierte nähere Informationen finden, ist die Feuerwehr Rosenfeld auch auf Facebook zu finden. Kopf selbst kann den "sozialen Netzwerken" wenig abgewinnen, die Jugendlichen seien aber schon daran interessiert.

Weitere Informationen:

www.feuerwehr-rosenfeld.de und www.facebook.com/FFWRosenfeld