Ringen

KSV Tennenbronn und ASV Urloffen zufrieden

von Schwarzwälder Bote

(lh). Zwar ohne Medaille, aber mit Rang vier und sechs können der KSV Tennenbronn und der ASV Urloffen durchaus mit sich zufrieden sein. Diese guten Platzierungen erreichten die beiden Vertreter des Südbadischen Ringerverbands (SBRV) bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Jugend (14 bis 18 Jahre) in Röhlingen/Ellwangen.

Gegenüber den Titelkämpfen vor einer Woche in der Altersklasse der Schüler (10 bis 14 Jahre), bei dem im Finale der VfK Radolfzell den ASV Urloffen mit 20:14 besiegte und Gold und Silber an den SBRV gingen, hatten die Südbadener Klubs diesmal weniger Losglück. Sie wurden in den gleichen Pool mit Titelfavorit KV Riegelsberg gelost.

Dessen Stärke bekamen die Tennenbronner gleich in Runde zwei zu spüren, in dem sie den Saarländern zwar mit 13:18, aber dennoch achtbar verloren. Zuvor besiegte der KSV die SG Weilimdorf mit 19:15. Im dritten Kampf gab es einen knappen 17:14-Erfolg über den AC Köln-Mülheim, der zumindest zum erweiterten Favoritenkreis zählte.

Der ASV Urloffen gewann mit 23:14 gegen die SG Weilimdorf und schlug den TSV Westendorf mit 22:11, ehe auch die Ortenauer gegen den Meisteranwärter aus Riegelsberg mit 11:19 das Nachsehen hatten.

In Runde vier kreuzten sich dann die Wege der Südbadener und vor Anpfiff dieser Begegnung war klar: Nur der Sieger hat noch die Chance auf eine Medaille. Im Verbandsduell setzte sich der KSV Tennenbronn mit 18:13 durch. Während auf KSV-Seite Sven Hermann, Julian Götz, Eduard Jung (jeweils vier), Mathias Schondelmaier und Frederik Mrokon (je zwei) punkteten, siegten für den ASV Ruben Kallfaß, David Kiefer, Aram Shikho (je vier) und Daniel Fischer (einen).

Im Kampf um Platz drei und die Bronzemedaille fehlte dem KSV Tennenbronn das berühmte Quäntchen Glück. So kassierte KSV-Athlet Robin Moosmann gegen Stas Wolf zehn Sekunden vor Kampfende eine Schulterniederlage und gab statt drei vier Punkte ab. Auch Thomas Eckhardt vom KSV hielt zweieinhalb Minuten den Rückstand gegen Jonas Stark in Grenzen, ehe auch er auf den Schultern landete. Schließlich nutzte Frederik Mrokon gegen AC-Akteur Jonathan Borst seine Siegchancen nicht und unterlag knapp mit 3:4 Punkten. Jeweils einen Vierer steuerten Sven Hermann, Julian Götz, Mathias Schondelmaier und Lukas Brenn bei. Im Kampf um Platz fünf erlitt der ASV Urloffen gegen den ASV Hüttigweiler eine 12:22-Niederlage und wurde Sechster.

Mit dem dritten Platz endeten die Titelkämpfe für den Gastgebenden AC Röhlingen und Württembergischen Ringerverband (WRV) erfolgreich, nachdem der entscheidende Kampf um den Einzug ins Finale gegen den späteren Meister KSK Neuss klar mit 6:27 verloren ging. Für den zweiten württembergischen Vertreter SG Weilimdorf blieb nur Rang neun von zwölf Mannschaften.