Rangendingen

Vier Stationen: das "Allerheiligste" unter dem "Himmel"

von Schwarzwälder Bote

Rangendingen (bei). Gemeinsam mit Pater Erwin feierten am Donnerstag die Katholiken in Rangendingen das Fronleichnamsfest.

Unter dem Baldachin, im Volksmund "Himmel" genannt, trug der Geistliche das "Allerheiligste" zu den vier Stationen bei der Schule, am Kindergarten, der Alten Schule sowie am Gallushaus, wo zu Ehren "des heiligen Leibes und Blutes Christi" gebetet und gesungen wurde. Mit dabei waren auch die Fahnenabordnungen der hiesigen Vereine.

Bereits der Gottesdienst war vom Katholischen Kirchenchor unter der Leitung von Rosemarie Schoder und dem Musikverein mitgestaltet worden. Die Musikanten standen an diesem Tag unter dem Dirigat von Annette Klaiß.

Der Gottesdienst war angesichts des regnerischen Wetters am frühen Morgen des Feiertags in die St.-Gallus-Kirche vorschoben worden, wie Mesnerin Thea Schäfer sagte. Für ein Herrichten des Schulhofs, wo der Gottesdienst ursprünglich geplant war, hatte es den Helfern nach dem Ende des Regens nicht mehr gereicht. Zum Glück waren die Blumenteppiche aber bereits am Mittwochabend auf großen Platten im Schulgebäude hergerichtet worden, wie Schäfer sagte. So konnten nach dem Ende des Regens dann wenigstens die Altäre der vier Stationen aufgebaut werden.

Im Anschluss an die Prozession waren alle Helfer bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Fronleichnamsprozession von der Kirchengemeinde zum Helferfest ins Gallushaus eingeladen.