Pforzheim

Fachmann bekommt Posten im Krankenhaus

von Schwarzwälder Bote

Pforzheim. Zum 1. Oktober wird Professor Wolfram Lamadé als neuer Chefarzt die Klinik für Allgemein- und Viszeral­chirurgie am Helios Klinikum Pforzheim übernehmen.

Der 57-jährige Lamadé leitet seit 2011 als Chefarzt die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie, spezielle Tumorchirurgie, endokrine Chirurgie und minimalinvasive Chirurgie am Helios Spital Überlingen. Zuvor war er sieben Jahre lang leitender Oberarzt der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart, nachdem er elf Jahre an der chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg ausgebildet wurde.

2001 habilitierte er über das von ihm entwickelte kontinuierliche Neuromonitoring in der Schilddrüsenchirurgie. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen weiterhin in der Leber- und Bauchspeicheldrüsenchirurgie, wo er schonendere OP-Techniken mitentwickelt hat. Er ist Mitglied, Sprecher und Gründungsmitglied zahlreicher chirurgischer Fachgesellschaften und Arbeitsgemeinschaften sowie Autor zahlreicher nationaler und internationaler Publikationen. Er ist überdies Inhaber mehrerer medizinischer Patente, die die Chirurgie der inneren Organe maßgeblich erleichtern. Darüber hinaus ist er Mitglied in der Ethikkommission.

Lamadé übernimmt die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie von seinem Vorgänger Yogesh Vashist, der das Klinikum Mitte April 2019 auf eigenen Wunsch verlassen hat. "Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit der Neubesetzung dieser Chefarztposition einen zukunftsfähigen und richtungsweisenden Weg für unser Klinikum gehen. Lamadé wird unser zertifiziertes Onkologisches Zentrum durch seine Expertise, insbesondere im Bereich der Darm- und Bauchspeicheldrüsenchirurgie sowie der Schilddrüsenchirurgie weiter voranbringen", freut sich der Ärztliche Direktor Bernd Maier. Der gebürtige Heidelberger Professor Lamadé ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.