Oberndorf a. N.

Besuch beim Tagesmütterverein in Sulz

von Schwarzwälder Bote

Oberndorf. Sie sei dankbar, dass es auch in Oberndorf bald wieder die Möglichkeit gebe, Tagesmütter auszubilden, sagte die Kreisvorsitzende des Tagesmüttervereins, Annelise Bendigkeit, beim Besuch der CDU-Kandidaten für Gemeinderat und Kreistag. Der Bedarf in Oberndorf sei sehr groß.

Seit 2003 führt Bendigkeit in ehrenamtlicher Tätigkeit den Verein, seither wurden im Landkreis unzählige Tagesmütter ausgebildet.

Um eine einheitliche Qualität zu gewährleisten, müssten die Tagesmütter eine 160-stündige, selbst finanzierte Fortbildung durchlaufen. Zudem seien ein Erste-Hilfe Kurs und jährliche Fortbildungen Pflicht, erläuterte die Sozialpädagogin Andrea Christ. Mit der Fortbildung könne zudem ein Bundeszertifikat erworben werden.

In der Betreuung von Kleinkindern seien Tagesmütter und -väter inzwischen unersetzlich. Insbesondere in Zeiten, wo wie jetzt die Geburtenzahlen alle Erwartungen überträfen, seien die Kommunen dankbar. Denn ohne Tagesmütter könne man dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz wohl nicht immer gerecht werden.