Nusplingen

Termin in Sachen Hangrutsch steht

von Karina Eyrich

Nusplingen - Im Dezember findet ein Gespräch in Sachen Hangrutsch Nusplingen statt. Dazu hat laut Bürgermeister Jörg Alisch das Regierungspräsidium Tübingen eingeladen.

Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen, des Landratsamtes Zollernalbkreis und der Gemeinde Nusplingen treffen sich am 19. Dezember zu einem Gespräch in Sachen Hangrutsch, wie Bürgermeister Jörg Alisch dem Schwarzwälder Boten am Mittwoch auf dessen Anfrage mitgeteilt hat.

Regierungspräsident Klaus Tappeser war während der Ferienspiele im Sommer in Nusplingen gewesen und hatte sich dort ausführlich über die Lage an der Hartsteige informiert. Bereits im Juni war die Gemeinde Nusplingen laut Alisch aufgefordert worden, die Standsicherheit des Hanges und der Straße nachzuweisen, und hatte bei dieser Gelegenheit auch die dortigen Kanäle überprüfen lassen. Fazit: Alles ist fest, nichts in Bewegung. Dennoch hat die Gemeinde in der Hartsteige, oberhalb eines Hauses, das vom Hangrutsch betroffen war, Warnbaken aufstellen lassen.

Beim Termin im Dezember wird nun das weitere Vorgehen diskutiert. Zum aktuellen Stand der Dinge wollte Alisch sich nicht äußern, weil das Sache des Landratsamtes sei. Die dort zuständigen Amtsleiter waren am Mittwoch auf Außenterminen und daher nicht zu erreichen.

Wesentlich unproblematischer als die Baustelle Hangrutsch – der hatte sich 2015 im Spätherbst ereignet – ist für die Gemeinde Nusplingen derzeit die Baustelle in Heidenstadt: Am Bürgerhaus gehen die Bauarbeiten nach Plan voran, so Alisch. Er rechnet damit, dass der Innenausbau des Hauses, das an Stelle des Alten Schulhauses entsteht, im Winter beginnen kann. Indes werde es noch rund ein Jahr dauern, bis alles fertig sei.