Nagold

Nagolds Youz ist ganz in Gruselhand

von Mira Hofmann

Haufenweise gruselig aussehende Gestalten waren am Mittwochabend in der Nagolder Innenstand unterwegs. Im Jugendhaus Nagold stand nämlich der sogenannte "Hell Bash" an – die Youz-Party zu Halloween.

Nagold. Der "Hell Bash" ist für die Youzler ein Termin mit Tradition. Die Party fand dieses Jahr schon zum zwölften Mal statt. Vor zwölf Jahren startete Michael Ohngemach mit ein paar Freunden das Prinzip des "Hell Bashs". Seitdem haben die Besucher und auch die Musiker daran so viel Freude gefunden, dass es jedes Jahr aufs Neue veranstaltet wird.

Die zwei Bestandteile des Hell Beshs sind laute Musik und gruselige Kostüme, wovon in diesem Jahr reichlich zu hören und zu sehen war. Mit Essen und Getränken wurden die Besucher natürlich auch versorgt.

Bereits ab 21 Uhr tummelten sich die zwielichtigen Gestalten vor und im Jugendhaus. Der Eintritt kostete fünf Euro, wer sich aber verkleidet hatte zahlte nur vier Euro.

Musikalisch gestaltet wurde der "Hell Bash" dieses Jahr von drei Bands. Doom Division – eine Stoner Metal Band aus Stuttgart, Fateful Finality, eine Trash-Metall-Band aus Weil der Stadt und Pure Sickkness, eine Hardcore-Band, die ebenfalls aus Stuttgart kommt, rockten die Youz-Bühne.

Nagold findet er "hammergeil"

Michael Ohngemach lobte auch das Engagement der Bands, die für einen Freundschaftspreis in Nagold auftreten würden. "Es macht ihnen Spaß hier in Nagold zu spielen, und sie kennen alles schon", erläuterte Ohngemach – wobei der Leadsänger von Doom Division ihm mit den Worten Nagold sei "hammergeil" zustimmte.

Ein gutes Beispiel dafür, dass Bands gerne nach Nagold kommen, ist Doom Division, eine Band, die schon einmal vor zehn Jahren beim Hell Bash aufgetreten ist, zwischendurch sogar mal getrennt war, und nun nach zehn Jahren wieder auf der Bühne im Youz stand.

Die Organisation hatte auch dieses Jahr Michael Ohngemach übernommen, obwohl er mittlerweile nicht mehr im Youz arbeitet, aber auf seine Erfahrungen wollte man nicht verzichten. Hilfe bekam er von den Youz-Mitarbeitern Tosse Bonje und Max Rech, die danach schauten, dass im Haus alles funktionierte und die gut 150 Besucher voll auf ihre Kosten kamen.