Nagold

Im Teufelwerk geht’s munter weiter

von Uwe Priestersbach

Das einjährige Bestehen der Nagolder Eventlocation Teufelwerk wurde am Wochenende gefeiert. Die gute Nachricht überbrachte an diesem Abend Bürgermeister Hagen Breitling: Für das Teufelwerk gibt es eine Verlängerung bis 2023.

Nagold. "Super, dass wir hier weitermachen können", macht Betreiber Sebastian Kalmbach deutlich. Der Eventmanager und sein Team wollen jetzt noch mal durchstarten – "weiter Gas geben und neue Sachen ausprobieren". So wurde bereits der Außenbereich attraktiver gestaltet, und bald soll es einen Sandbereich mit Liegestühlen geben – quasi eine Reminiszenz an den Ankerbeach.

Aus städtischer Sicht eine Bereicherung

"Es braucht Menschen in Nagold, die Ideen haben und sie mit einer tollen Mannschaft umsetzen", erklärte Hagen Breitling. Mit Blick auf die Verlängerung des Pachtvertrages für die "besondere Lokalität" unterstrich der Bürgermeister augenzwinkernd: "Die Stadt reißt ja nicht jedes Jahr etwas ab". So bilde das Teufelwerk aus städtischer Sicht eine Bereicherung, um Nagold für alle Altersgruppen interessant zu halten.

Zur Erinnerung: Im vergangenen Mai öffnete das Teufelwerk seiner Pforten in der letzten bestehenden Werkhalle der ehemaligen Firma Teufel, die hier Klimaanlagen herstellte. Wie Sebastian Kalmbach in seiner Rückschau anmerkte, wurde in der Eventlocation an der Nagold viel ausprobiert.

Konzert mit "Iva & The Vintage Band"

Schnell ging man weg vom Regelbetrieb hin zu gebuchten Events, wie eine italienische Nacht oder mehrere Partyreihen. Ein Reinfall war vor allem die Fußballweltmeisterschaft im vergangenen Jahr – wofür nicht das Nagolder Teufelwerk-Team verantwortlich war, sondern eher die schwächelnde deutsche Nationalelf.

Und so gab es am Wochenende irgendwie schon doppelten Grund zu feiern – und das Teufelwerk hatte mit "Iva & The Vintage Band" den richtigen Riecher gehabt. Denn die kroatische Sängerin und Songwriterin Iva Zalac verbindet Soul-Tradition mit modernem Pop, was beim Publikum gut ankam. "Wir hatten jetzt einfach die Idee, für alle Altersklassen etwas zu machen", erklärte Sebastian Kalmbach – und in der Tat konnten alle Tanzen, Mitsingen oder einfach nur Chillen im Teufelwerk.