Meßstetten

Jürgen Buhl bewirbt sich als Bürgermeister

von Schwarzwälder Bote

Meßstetten. Jürgen Buhl bewirbt sich als Nachfolger von Bürgermeister Bernhard Flad in der Gemeinde Seitingen-Oberflacht. Das hat der 53-Jährige Diplom-Verwaltungswirt am Mittwochabend dem Gemeinderat Meßstetten in dessen Sitzung mitgeteilt. Die Wahl findet am 30. September statt.

Buhl wohnt in Mühlheim an der Donau und hat an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl das Studium zum Diplom-Verwaltungswirt abgeschlossen. Die praktische Ausbildung absolvierte er beim Gemeinde-Verwaltungs-Verband Donau-Heuberg in Fridingen und arbeitete im Anschluss vier Jahre als Hauptamtsleiter bei der Gemeinde Wehingen sowie acht Jahre als Kämmerer beim Gemeindeverwaltungsverband Donau-Heuberg.

Seit 2001 ist Buhl Stadtkämmerer in Meßstetten, kaufmännischer Geschäftsführer des Zweckverbands Wasserversorgung Hohenberggruppe und führt die Geschäfte für die Sozialstation, Nachbarschaftshilfe sowie Essen auf Rädern in Meßstetten. "Seitingen-Oberflacht ist eine attraktive Gemeinde und hervorragend aufgestellt", begründet Buhl seine Kandidatur. "Die Bürger pflegen in den Vereinen ein großartiges ehrenamtliches Engagement."

Auch in seiner Freizeit spielt ehrenamtliches Engagement seit vielen Jahren eine wichtige Rolle: Seit 1974 spielt Buhl Fußball. 1992 hat er sich erstmals in der Vorstandschaft des VfL Mühlheim engagiert. Seit 1997 fungiert er als aktiver Fußball-Schiedsrichter. Darüber hinaus engagiert sich Jürgen Buhl in der Landschaftspflege und seit seinem 17. Lebensjahr als Lektor in der Katholischen Kirchengemeinde St. Maria Magdalena in Mühlheim.

Für sein ehrenamtliches Engagement hat Jürgen Buhl sämtliche Ehrungen des Württembergischen Fußballverbandes sowie 2014 die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg erhalten.

"Mein Engagement im Ehrenamt sowie die fachliche Qualifikation und Erfahrung in der Verwaltung passen sehr gut zu Seitingen-Oberflacht", ist Jürgen Buhl überzeugt. "Ich kenne alle Aufgaben einer Gemeinde dieser Größenordnung bestens, und ich freue mich im Falle meiner Wahl, Verantwortung an der Spitze einer Gemeinde zu übernehmen."