Loßburg

Winterdienst stärker gefordert

von Schwarzwälder Bote

Loßburg (wjh). Eine Bilanz des Winterdienstes 2018/ 2019 in Loßburg legte Bauamtsleiter Jochen Geßler bei der jüngsten Sitzung des Loßburger Gemeinderats vor. Der Winter habe 2018 sehr früh Einzug gehalten: Schon am 28. Oktober sei der erste Schnee gefallen. Wechselhaftes Wetter mit Frostperioden und Schnee machten mehr Einsätze als im Vorjahr erforderlich. Laut Geßler lag der Salzverbrauch mit 870 Tonnen um 80 Tonnen höher als im Winter zuvor. Da die Salzpreise unter denen des Vorjahrs lagen, fielen die Kosten mit gut 76 000 Euro allerdings etwas niedriger aus. Wie Geßler berichtete, gab es im Winterdienst keine Unfälle und relativ wenige Schäden durch die acht eingesetzten Fahrzeuge. Interessierte Bürger könnten bei Einsätzen im Winterdienst mitfahren, um sich ein Bild von den Herausforderungen zu machen. Auf die Frage von Gemeinderat Manfred Hauser (Freie Wähler), ob dieses Angebot schon genutzt worden sei, antwortete Geßler, dass es in diesem Jahr von zwei Bürgern wahrgenommen worden sei. Die Lagerkapazität an Streusalz betrage insgesamt 300 Tonnen. Der Gemeinderat nahm die Bilanz zur Kenntnis.