Löffingen

Fliegerbombe am Bahnhof entschärft

von (bächle/pz)

Löffingen - Die Fliegerbombe, die am Freitag am Bahnhof in Löffingen bei Bauarbeiten entdeckt worden ist, wurde entschärft. Das teilte die Polizei auf Facebook und Twitter mit.

Gegen 21.30 Uhr hieß es: "Entwarnung! Die Bombe wurde entschärft. An die Betroffenen: Bitte folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort. Sie erfahren dort, wann und wo die Absperrungen aufgehoben werden. Bitte bleiben Sie dem Bombenfundort weiterhin fern, damit die Experten dort ihre Arbeit verrichten können." Ferner wurde es in einer Polizeimeldung mitgeteilt: "Die Bombe konnte entschärft werden. Die Absperrungen sind aufgehoben. Alle Anwohner können zurück in ihre Wohnungen."

Die Bombe

Nach einer ersten Bewertung der Polizei handelte es sich um eine 250-Kilo-Bombe. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst war vor Ort. Der Gefahrenbereich betrug rund 300 Meter um den Fundort. 

Die Entschärfung

Um 19.30 waren die Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst eingetroffen. Daniel Kuhn (44 Jahre, seit 17 Jahren im Dienst) und Sven Denneler (30 Jahre, seit sechs Jahren im Dienst) hatten nach 30 Minuten die Vorbereitung abgeschlossen. Nach dem Abschluss der Evakuierung ging es mit der Entschärfung los. Der 32-jährige Baggerfahrer Andi Fritz hatte sich bereit erklärt, die gefährliche Baggertägigkeit zu übernehmen. Auch ein Notfallmanager war vor Ort.

Die Evakuierung

So mancher Löffinger war überrascht, als es an der Haustüre klingelte. Die Information war sehr gut, so Albert Trenkle. Über 200 Bürger wurden in der Hauptschule Löffingen registriert, Gehbehinderte und ältere Menschen wurden von den Rettungskräften per Fahrzeug in die Schule gebracht. 60 Helfer versorgten die Bürger. 

Der Einsatz

Viele Polizeikräfte wurden nach Löffingen zusammengezogen. Bundespolizei, Feuerwehr, die Gemeinde und Rettungsdienste waren in den Einsatz eingebunden. Einsatzleiter Clemens Winkler sprach von einer sehr guten Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte. Im Feuerwehrgerätehaus war die Einsatzleitung eingerichtet, im Floriansstüble wurden die Einsatzkräfte mit Getränken und belegten Brötchen versorgt. Sehr zufrieden zeigte sich Winkler nach der Aufhebung der Evakuierung: "Es waren 32 Landes- und Bundespolizisten dazu 12 Polizisten vom Polizeirevier, 75 Feuerwehrkräfte und 45 Rettungskräfte im Einsatz."