Kreis Calw

Notfallretter 2018 häufiger unterwegs

von Schwarzwälder Bote

Kreis Calw - Am Anfang einer schnellen Rettung von Menschen steht eine schnelle Alarmierung. Dies gelingt, wenn die Notrufnummer "112" überall in der Bevölkerung bekannt ist. Darauf weist das Rote Kreuz anlässlich des europäischen Tags des Notrufs Montag, 11. Februar, hin.

"Das Rote Kreuz hat das Ziel, so schnell wie nur möglich zu helfen", so der Präsident des DRK-Kreisverbands Calw, Walter Beuerle, anlässlich des "Tages des Notrufs". Die Grundlage für eine schnelle Hilfe sei aber, dass die Notrufnummer 112 überall bekannt ist, betont Beuerle ausdrücklich.

Nach Alarmierung des Rettungsdienstes disponierte die vom Landkreis Calw und dem DRK-Kreisverband Calw getragene Integrierte Leitstelle im vergangenen Jahr mehr als 28.000 Notfalleinsätze von Rettungswagen und Notarzt, rund 5,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Rechnerisch gab es über das Jahr hinweg alle 19 Minuten einen Einsatz.

Im Jahr 2018 mehr als 112.000 Anrufe entgegengenommen

Um in Minutenschnelle der Bevölkerung zu helfen, setzt allein das Deutsche Rote Kreuz im Landkreis Calw an sechs Rettungs­wachen acht Rettungswagen und vier Notarzteinsatzfahrzeuge ein. "An unseren Rettungswachen bilden wir derzeit 15, in Kürze 20 Notfallsanitäter aus, um auch für die Zukunft eine hohe Qualität im Rettungsdienst gewährleisten zu können", informiert Walter Beuerle.

Daneben komplettieren die Johanniter-Unfall-Hilfe mit zwei Rettungswagen sowie der Arbeiter-Samariter-Bund mit einem Notarzteinsatzfahrzug den Rettungsdienst im Landkreis.

Michael Rentschler, Leiter der Integrierten Leitstelle, informiert darüber, dass er mit seinen erfahrenen und besonders qualifizierten Kollegen im Jahr 2018 über 112 000 Anrufe entgegen genommen haben. Neben den Notrufen disponieren sie über die 116 117 auch den Ärztlichen Bereitschaftsdienst sowie über die 07051/19 222 die geplanten Krankentransporte.

Der 11. Februar eines jeden Jahres ist europaweit der "Tag des Notrufs". Über die Nummer 112 können in allen EU-Staaten Notrufe kostenlos sowohl von Festnetzanschlüssen als auch von Mobiltelefonen (mit SIM-Card) abgesetzt werden. Mobilfunknutzer in Deutschland können auch dann einen Notruf absetzen, wenn das eigene Mobilfunknetz nicht verfügbar ist. In diesem Fall wird der Notruf automatisch über ein fremdes verfügbares Mobilfunknetz abgesetzt.