Kreative Berufe

Der Fotograf

von JobBote

Wir sprachen mit Fiona Noever, Auszubildende zur Fotografin bei Ralf Graner Fotodesign.

Das Tätigkeitsfeld beim Beruf Fotograf ist sehr breit gefächert und reicht von Portraitfotografie über Event-, Industrie-, Werbe- und Sportfotografie bis hin zur Hochzeitsfotografie und Reportagen aller Art. Guter Umgang mit Kunden und eine offene Art sind sehr wichtig. Auf die bestimmten Gebiete kann man sich je nach Interesse natürlich auch spezialisieren. Man hat sehr viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden und sich über die Fotografie hinaus beruflich zu erweitern. Ich selbst kam zum Beruf Fotograf nicht auf direktem Wege. Früh entdeckte ich, dass ich ein gestalterisches Talent habe. Meine Interessen und Fähigkeiten gehen dementsprechend in diese Richtung, weswegen ich schon immer wusste, dass mein späterer Beruf einen großen Teil an Kreativität beinhalten sollte.

Ich orientierte mich jedoch vorerst an Berufen, die in Richtung Werbung gingen und machte während der Schulzeit und nach meinem Abitur in diesem Bereich einige Praktika. Da ich schon immer gerne fotografierte, achtete ich bei meiner Berufswahl sehr darauf, dass der Bereich der Fotografie mehr oder weniger, aber auf jeden Fall enthalten war. Bei meiner intensiven Suche nach dem perfekten Beruf für mich stellte ich fest, dass die Fotografie mich um einiges mehr begeisterte, als andere kreative Berufsfelder. Ich entschied mich bewusst gegen ein Studium und für eine Ausbildung, da in diesem Beruf die praktische Erfahrung am allerwichtigsten ist und weil ich es somit später höchstwahrscheinlich leichter habe, einen Job zu bekommen. Das Besondere am Beruf des Fotografen ist die Vielseitigkeit der Tätigkeitsbereiche und dass man »nach oben hin« alle Möglichkeiten hat: Man lernt sehr viele verschiedene Bereiche kennen und kann für sich entscheiden, welcher Bereich einen am meisten interessiert und sich demnach weiterbilden.

Fiona Noever