Königsfeld

Kurpark wird zur großen Kulturmeile

von Stephan Hübner

Ein buntes Bild bot sich Besuchern des Kunsthandwerkermarkts, den Carola Stern, die Pächterin des Parkcafés, in guter Tradition im Kurpark organisiert hatte.

Königsfeld. Wie immer war viel geboten auf dem Kunsthandwerkermarkt. Für fast jeden Geschmack war etwas dabei. So gab es Duftöle und Kräutersalze, Holzskulpturen in verschiedensten Varianten, ebenso wie Schmuck aus Holz, Tafelsilber oder alten Kaffeekapseln.

Außerdem handbemalte T-Shirts, Taschen und Geldbeutel aus Jeans und Leder oder Kleidungsstücke wie Stulpen und Filzpuschen, die zwar nicht ganz zu den sommerlichen Temperaturen passten, aber dennoch schön anzusehen waren.

Einige Händler waren den Besuchern sicher schon aus den Vorjahren bekannt. So zum Beispiel Heidi König mit ihrer Schwarzwälder Naturseife. Dort gab es nicht nur Holunder- oder Kaffeeseife sondern auch Zahnputzseife. Ebenfalls schon öfters dabei war Theresia Miller-Schenk aus Hirrlingen mit Schmelzkerzen, deren Glasfaserdocht nicht verbrennt. Die Kerzen können so theoretisch ewig brennen, sofern Wachs nachgefüllt wird.

Miller-Schenk lobt das schöne Ambiente des Marktes und die große Bandbreite an Besuchern. Von Stadt und Land, von Jung bis Alt sei alles vertreten. Auch nicht zum ersten Mal dabei war Jörg Proy aus Villingen, der Kuckucksuhren in der Flasche anbot.

Bei Barbara Wöhrle aus Stuttgart gab es bunte Windlichter in Form laminierter Servietten. Mit Irene Schneider aus Dauchingen war eine Imkerin vor Ort. Ihr Schaubienenkasten faszinierte nicht nur junge Besucher.

Auch eine Puppenklinik öffnet ihre Türen

An weiteren Ständen fanden sich zum Beispiel Tiffanyglas, Traumfänger, Geschenkkarten aus Holz oder Keramik in verschiedensten Formen und Farben, sowohl für Innenräume als auch für den Garten. Ein weiterer Stand bot Carolinkerzen ohne chemische Zusätze an.

Selbstgemachte Kränze sowie Bienenwachstücher als Alternative zu Alufolie bot Heike Adrion aus Magstadt an. Einen Einblick in ihre Puppenklinik bot Ruth Schneider aus Vogtsburg. Sie ist seit mehr als 20 Jahren auf diesem Gebiet tätig und bietet einen umfassenden Service rund um die Wiederherstellung von Puppen.

Ungewöhnlich waren auch bepflanzte Lampen in Kugelform, die Simon Graus aus St. Georgen unter dem Namen Gaia Oasis anbot, und die nur wenig Pflege bedürfen.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls gut gesorgt. Das Parkcafé lud bei dem schönen Wetter zum Verweilen ein.

Sonntags spielten zum Frühschoppen die "Neckarbuam", nachmittags die "Schwarzwald-Schlawiner." Für Kinder gab es einen Streichelzoo und Ponyreiten. Bei einem Korbmacher und Seiler konnten Kinder selbst Seile drehen.